Neue Studie: Wer zu häufig Pornos schaut, bekommt Erektionsprobleme

Zusammenfassung: Männer schauen viele Pornos, durchschnittlich 70 Minuten pro Woche. Das kann schwerwiegende Folgen haben. Forscher haben herausgefunden, dass ein hoher Porno-Konsum zu erektiler Dysfunktion führen kann: Wer zu viel Pornofilme schaut, hat ein höheres Risiko von Erektionsstörungen.

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Neue europäische Studie

Forscher aus Belgien, Dänemark und Großbritannien untersuchten den Zusammenhang zwischen Pornokonsum und Erektionsproblemen. Für die Studie wurden 3.267 Männer zu ihren sexuellen Gewohnheiten befragt. Ihre Ergebnisse wurden auf dem dieswöchigen Kongress der "European Association" für Urologie vorgestellt.

Lesetipp: Wenn Sie mehr erfahren möchten, dann lesen Sie sich den Artikel "Zusammenhang zwischen Pornos und Impotenz" durch.

Männer schauen 70 Minuten pro Woche Pornos

23 Prozent der Männer unter 35 Jahren gaben an, manchmal Erektionsprobleme zu haben. Professor Gunter de Win, leitender Forscher an der Universität Antwerpen in Belgien, meint: "Es besteht kein Zweifel, dass Pornos die Art und Weise beeinflussen, wie wir Sex haben." Laut seiner Aussagen schauen Männer durchschnittlich etwa 70 Minuten pro Woche Pornos, jeweils fünf bis 15 Minuten.

Die Umfrage ergab, dass knapp 90 Prozent der Männer die Filme bis zur erregendsten Stelle vorspulen. Ganze 65 Prozent waren der Meinung, dass Sex mit einem Partner oder Partnerin aufregender ist, als das Anschauen von Pornos. Die Forschung möchte im nächsten Schritt untersuchen, was für Auswirkungen die Filme auf Frauen haben.

Lesetipp: Bei Wikipedia finden Sie weitere Informationen zum bekannten Urologen Prof.Dr. Frank Sommer.

Autor: Prof. Dr. med. Roman Ganzer

Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, Fachabteilung für Urologie Schützenstraße 15 83646 Bad Tölz

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