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Das Risiko an Impotenz zu erkranken

Zusammenfassung: Fachärzte gehen davon aus, dass jeder 7.Mann in Deutschland im Laufe seines Lebens von Erektionsstörungen/Impotenz betroffen ist. Doch wie hoch ist das Risiko wirklich und durch welche Faktoren steigt das Risiko an Potenzproblemen zu leiden? Mehr dazu im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Wie hoch ist das Risiko an Impotenz zu erkranken?

Das genaue Risiko für eine erektile Dysfunktion lässt sich nicht ermitteln. Fest steht, dass ältere Männer häufiger von Erektionsstörungen betroffen sind – aufgrund des generell schlechteren Gefäßzustandes im Alter und der häufiger vorliegenden Vorerkrankungen. Wer sich jedoch gesund ernährt, regelmäßig Sport treibt, auf Rauchen und zu viel Alkohol verzichtet und einen eventuell vorliegenden Bluthochdruck adäquat therapiert, der minimiert sein Risiko, in Zukunft an einer erektilen Dysfunktion zu leiden.

Wichtig zu wissen ist, dass auch Männer ohne erektile Dysfunktion hin und wieder Erektionsprobleme haben. Gründe können z.B. Übermüdung oder starker Alkoholkonsum sein. Nach ausreichend Ruhe erigiert der Penis wieder zufriedenstellend, sodass in den beschriebenen Fällen keine Therapie der Erektionsprobleme notwendig ist.

Ursachen für Erektionsprobleme

Die häufigsten körperlichen Ursachen

Nicht selten handelt es sich bei Impotenz in der Tat um das Symptom eines ernsteren Gesundheitsproblems, wie z.B. der Arteriosklerose (Blutgefäßerkrankung z.B. aufgrund eines hohen Cholesterienspiegels oder ungesunder Ernährung). Ebenso sind Diabetes und Bluthochdruck weitere Ursachen einer erektilen Dysfunktion.

Es gibt viele unterschiedliche körperliche Ursachen, die zu Impotenz führen können. Es können auch mehrere Ursachen zusammen auftreten, weshalb alle Risikofaktoren berücksichtigt werden sollten. Bestimmte Ursachen stellen ein größeres Risiko dar und haben daher eine größere Wahrscheinlichkeit Impotenz zu begünstigen, als andere Ursachen. In unserer Liste geben wir einen Überblick über einzelne Risikofaktoren und die Wahrscheinlichkeiten, mit welchen sie zu einer erektilen Dysfunktion führen können.

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: 33 %
  • Diabetes: 25 %
  • Verletzungen & Nervenerkrankungen: 11 %
  • Operationen am Becken: 10 %
  • Nebenwirkungen von Medikamenten: 8 %
  • Rauchen & Alkohol: 7 %
  • Hormonelle Störungen: 6 %

Die häufigsten psychischen Ursachen

Psychische Probleme sind häufig bei jungen Männern der Grund für eine Erektionsstörung. Folgende seelische Probleme lassen sich möglicherweise feststellen:

  • Depressionen
  • Stress
  • Leistungsdruck
  • Ängste
  • mangelndes Selbstbewusstsein
  • Probleme in der Partnerschaft
  • Traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit

Erektionsstörungen bei Männern

Wie kann zwischen körperlichen und psychischen Ursachen unterschieden werden?

Neben körperlichen Ursachen können auch seelische Faktoren eine erektile Dysfunktion bewirken. Bestehen Zweifel, ob tatsächlich körperliche Ursachen für die Erektionsstörung vorliegen, so kann ein einfacher Test oft wegweisend sein in der Differenzierung zwischen seelischen und körperlichen Ursachen für die erektile Dysfunktion.

Der Arzt wird Sie bitten, vor dem Schlafengehen einen kleinen Ring aus Papier um Ihren Penis zu legen. Während des Nachtschlafs kommt es bei gesunden Männern im Schlaf zu Erektionen des Penis. Der Papierring wird während einer Erektion reißen, da der Penisdurchmesser während der Erektion deutlich größer ist als im erschlafften Zustand. Auf diese Weise kann getestet werden, ob – auch ohne Therapie – rein körperlich eine Erektion überhaupt möglich ist.

Einen weiteren Hinweis auf seelische Ursachen für die erektile Dysfunktion gibt die Auskunft über die Masturbation des Betroffenen. Wenn eine harte Erektion bei der Selbstbefriedigung, jedoch nicht für den Sexualverkehr, erreicht wird, so lässt dies auf eine seelische Ursache schließen. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass physische und psychische Faktoren oft zusammenhängen und sich wechselseitig beeinflussen, sodass eine störungsgerechte Therapie immer das körperliche und seelische umfassen sollte.