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Erektile Dysfunktion (Erektile Impotenz)

Zusammenfassung: Die erektile Dysfunktion (erektile Impotenz) ist eine Erkrankung der männlichen Potenz bzw. eine Funktionsstörung des Penis beim Geschlechtsaxt. Dabei kommt es zu einer oftmals dauerhaften Potenzstörung, bei der der Mann nicht in der Lage ist, eine Erektion durch sexuelle Reize zu erwirken. Diese Form von Potenzproblemen haben zumeist psychische Ursachen. Aber auch organische Gründe können dafür verantwortlich sein. 

Inhaltsverzeichnis

Was ist erektile Dysfunktion?

Die erektile Dysfunktion bzw. erektile Impotenz beschreibt in der medizinischen Fachsprache den Gesundheitszustand des Mannes, der als Impotenz bekannt ist. Sie äußert sich dadurch, dass der betroffene Patient keine Erektion halten kann, die lange genug für den Geschlechtsverkehr anhält. In schweren Fällen der erektilen Dysfunktion kann es sein, dass gar keine Erektion zustande kommt.

Arten von Erektionsstörungen

Ursachen von Potenzstörungen

Die erektile Dysfunktion kann auf verschiedenen Ursachen basieren. Eine davon sind psychische Gründe. Männer, die vor dem Geschlechtsverkehr nervös sind, ihr erstes Mal erleben oder im Alltag vielen Stresssituationen ausgeliefert sind, können unter Umständen den Alltagsstress mit nach Hause nehmen und sind dadurch in ihrer Potenz beeinträchtigt. Diese Form der erektilen Dysfunktion ist zeitlich begrenzt und verschwindet, sobald der Stress bewältigt wurde.

Häufiger liegen der erektilen Dysfunktion organische Störungen vor. Eine Erektion kommt dadurch zustande, dass der Körper des Mannes den Botenstoff cGMP produziert, wenn er erregt ist. Dadurch weiten sich die Blutgefäße des Schwellkörpers und lassen zu, dass mehr Blut einströmen kann: Hierdurch stellt sich das Glied (Penis) auf und wird steif. Der Botenstoff cGMP wirkt so lange, bis er vom Enzym PDE-5 gespalten wird. Dieses sorgt dafür, dass der Einfluss des cGMP schwindet und das Glied erschlafft.

Das Enzym wird nach einer Weile vom Körper wieder ausgeschüttet, da eine dauerhafte Erektion schädlich für den Schwellkörper wäre. Bei der erektilen Dysfunktion wird PDE-5 allerdings zu früh freigesetzt, sodass die Erektion des Glieds zu schnell wieder abklingt oder gar nicht erst zustande kommt.

Ursachen von Erektionsstörungen

Lesetipp: In diesem lesenswerten Artikel erfahren Sie mehr über die Ursachen von Potenzstörungen.

Symptome und Anzeichen

Die erektile Dysfunktion zeichnet sich durch das Nichtzustandekommen einer für den sexuellen Akt ausreichenden Erektion aus. Es kann sich dabei um eine nur zu kurze, zu schwache oder nicht vorhandene Erektion handeln, die das Sexualleben in allen Fällen stark einschränkt oder verunmöglicht. Gelegentliche Erektionsstörungen, die tagesformbedingt, aufgrund des Lebensstils, eingenommener Medikamente vorkommen, sind hingegen nicht als erektile Dysfunktion zu bezeichnen.

Für das Vorhandensein des Krankheitsbildes ist vielmehr entscheidend, dass eine vollständige Erektion gar nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt zu erreichen ist. Ferner unterscheiden sich die damit einhergehenden Symptome abhängig davon, was der Impotenz zugrunde liegt. Es kommen psychische Ursachen in Betracht, die sich dann auch in psychischen Begleitsymptomen äußern. Häufig spielen depressive Verstimmungen und Körperwahrnehmungsprobleme hier eine Rolle.

Organische Ursachen sind ebenfalls denkbar. Relevant ist beim Auftreten einer erektilen Dysfunktion daher auch ein Abklären der Gefäßgesundheit, da Erektionsprobleme auch mit sonstigen Gefäßproblemen vergesellschaftet sein können. Betroffene leiden in den meisten Fällen auch psychisch unter ihrer empfundenen Unvollkommenheit.

Desto jünger der Betroffene dabei ist, desto eher ist auch eine zugrunde liegende Krankheit zu vermuten, welche zu weiteren Symptomen führen kann. Anzeichen für eine erektile Impotenz sind nicht immer eindeutig auszumachen, da vorübergehende Phasen fehlender Erektionsfähigkeit je nach Person durchaus normal sein können. Erst ab einem längeren Zeitraum – welcher nicht eindeutig definiert ist – hat die Potenzstörung einen Krankheitswert.

Krankheitsverlauf

Wenn psychische Gründe als Auslöser ausgemacht werden können, beginnt die erektile Dysfunktion mit starkem Stress im Alltag des betroffenen Patienten. Auf diese Weise kann sich eine kurzfristige erektile Dysfunktion einstellen. Man bemerkt die ersten Anzeichen der erektilen Impotenz meist einige Tage oder Wochen, nachdem der Stressfaktor in das Leben des Patienten eingetreten ist.

Bei der organisch bedingten erektilen Dysfunktion ist oft kein klarer Krankheitsverlauf erkennbar. Die betroffenen Männer bemerken meist schon in der Pubertät, dass sie nicht dazu in der Lage sind, eine Erektion lange genug zu halten. Einen Anfangszeitpunkt können die meisten Männer nicht ausmachen, da die erektile Impotenz schon immer da gewesen ist.

Komplikationen

Im Zuge einer erektilen Dysfunktion kann es zu einer Reihe von Problemen kommen. Dabei handelt es sich vor allem um Komplikationen psychischer Natur. Besonders bei erektilen Dysfunktionen, die auf psychische Probleme oder Erkrankungen zurückzuführen sind, kommt es häufig zu weiterführenden Komplikationen.

Die Folgen einer erektilen Dysfunktion können nämlich psychische Probleme verstärken oder eine zusätzliche psychische Belastung erzeugen. Beispielsweise kann eine stressbedingte erektile Dysfunktion, aufgrund des Leistungsdrucks beim Sex, zu mehr Stress führen und das Problem noch verstärken. Liegt eine Depression als Ursache zugrunde, kann dieser Druck als zusätzliches Problem hinzutreten.

Dabei entsteht häufig eine belastende Wechselwirkung, die man nur sehr schwer unterbinden kann. Allerdings können psychische Probleme auch in Form einer zusätzlichen psychischen Belastung zu einer körperlich bedingten erektilen Dysfunktion hinzutreten und den Heilprozess beeinträchtigen.

Eine spezielle Situation stellt die durch Medikamente verursachte erektile Dysfunktion dar. In dieser Situation wird häufig durch die medikamentöse Therapie des einen Problems ein anderes induziert. Patienten, die aufgrund der Einnahme von Medikamenten die Fähigkeit verlieren ein befriedigendes Sexleben zu führen, entwickeln oft starke Züge einer Depression, die im schlimmsten Fall sogar krankhaft werden kann.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Kommt es hin und wieder zu Erektionsproblemen, muss nicht unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Erst wenn regelmäßig Schwierigkeiten auftreten oder gar keine Erektion mehr zustande kommt, ist eine ärztliche Abklärung notwendig. Im Allgemeinen gilt die Zwei-Drittel-Regel: Ist in zwei von drei Fällen keine Erektion des Gliedes möglich, liegt unter Umständen eine Impotenz vor. Dann sollte zeitnah mit dem Hausarzt oder einem Facharzt gesprochen werden, der die Ursache feststellen und eine geeignete Therapie vorschlagen kann.

Bei Impotenz zum Arzt gehen

Darüber hinaus ist medizinischer Rat gefragt, wenn die erektile Dysfunktion mit Schmerzen oder Symptomen einer anderen Erkrankung verbunden ist. Liegt der fehlenden Erektionsfähigkeit eine sexuelle Unlust zugrunde, so sollte dies nach spätestens drei bis vier Monaten abgeklärt werden. Neben dem Hausarzt kann auch mit einem Urologen gesprochen werden. Ist Stress oder ein psychisches Leiden der Auslöser, wird am besten therapeutische Hilfe gesucht. In einigen Fällen hilft auch eine Paartherapie dabei, die Ursachen für die erektile Dysfunktion festzustellen und/oder aufzuarbeiten.

Lesetipp: Wenn Sie mehr erfahren möchten, können Sie in diesem interessanten Artikel mehr über das Arztgespräch bei Impotenz erfahren.

Behandlung und Therapie

Die einfachste und schnellste Methode, eine erektile Dysfunktion zu therapieren, besteht darin, sogenannte Potenzmittel einzunehmen. Bekannte Mittel sind beispielsweise Viagra rezeptfrei zu kaufen, Levitra oder Cialis, die ihre Wirksamkeit schon bei unzähligen Männern unter Beweis gestellt haben..

Sie basieren auf der grundlegenden Ursache der erektilen Dysfunktion: Der zu frühen Ausschüttung des Enzyms PDE-5. Solche Medikamente werden auch als PDE-5-Hemmer bezeichnet, da sie die erektile Dysfunktion dadurch beseitigen, dass sie das Enzym hemmen. Dadurch kann eine langanhaltende Erektion zustande kommen.

Rezeptfreie Potenzmittel

Bei psychischen Ursachen empfiehlt es sich, Methoden zur Stressbewältigung zu finden. Das kann der Mann oft alleine tun – in vielen Fällen hilft es, das Ende der Stresssituation abzuwarten. In schwereren Fällen empfiehlt es sich allerdings, die Hilfe eines Psychologen in Anspruch zu nehmen. Dieser wird nicht direkt die erektile Impotenz selbst behandeln, sondern vielmehr versuchen, das zugrundeliegende Problem durch verschiedene therapeutische Methoden langfristig zu beseitigen.

Aussicht und Prognosen

Die erektile Dysfunktion kann ganz plötzlich, in Phasen oder als dauerhafter Zustand auftreten. Die meisten Männer werden irgendwann im Leben die Erfahrung WERBUNG einer vorübergehenden Impotenz machen und müssen lediglich abwarten, bis sie von allein wieder vorbeigeht. Gründe reichen von Stress und seelischen Belastungen bis hin zur Einnahme von Medikamenten, meistens sind sie im psychischen Bereich zu suchen.

Die erektile Dysfunktion bessert sich, sobald diese Gründe beseitigt sind. Liegen hingegen körperliche Ursachen vor, die vielleicht sogar dafür sorgen, dass die Impotenz schon seit der frühen Teenagerzeit besteht, dann bessert sie sich nicht von ganz alleine und braucht medizinische Hilfe. Bestenfalls hilft bereits eine Behandlung mit einem Medikament wie Viagra, einer Alternative oder einem günstigeren Generikum, die allerdings vor jedem Geschlechtsverkehr eingenommen werden muss. Es gibt auch operative Verfahren, die je nach Einzelfall sinnvoll sein können, um das Problem der erektilen Dysfunktion dauerhaft zu lösen.

Liegt die Ursache hingegen in zunehmendem Lebensalter, ist es eine ganz normale Alterserscheinung und lässt sich am besten durch die gezielte Gabe von Medikamenten lösen, wenn Geschlechtsverkehr noch oder wieder eine Rolle im Leben des Patienten spielt. Patienten sollten sich darauf einstellen, nicht gleich mit dem ersten Medikament das gewünschte Ergebnis zu erzielen, denn Potenzmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht umsonst verschreibungspflichtig. Sind aber erst einmal Wirkstoff und Dosis gefunden, dann steht einem erfüllten Sexleben nichts mehr im Wege.

Vorbeugende Maßnahmen

Um eine erektile Dysfunktion bzw. Impotenz rechtzeitig vorzubeugen, sollten Männer das Rauchen einstellen, sich gesund ernähren und viel Sport treiben. Auch ein übermäßiger Konsum von Alkohol sollte vermieden werden. Weiterhin sollten Stress und soziale Probleme beseitigt werden. Dafür eignen sich auch bekannte Entspannungstechniken, wie Yoga, Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation.

Das können Sie selbst tun

Unter bestimmten Umständen lässt sich eine erektile Dysfunktion auch durch eine Selbstbehandlung bekämpfen, was jedoch von den auslösenden Ursachen abhängt. Wird die Impotenz durch psychische Probleme hervorgerufen, können oft schon Gespräche mit der Partnerin Abhilfe schaffen. Durch den Abbau des psychischen Drucks besteht die Möglichkeit, den Kreislauf aus Angst vor dem sexuellen Versagen und Enttäuschung zu durchbrechen.

Eine sinnvolle Selbsthilfemaßnahme zur Verbesserung einer erektilen Dysfunktion ist der Verzicht auf Tabakwaren wie Zigaretten. So erhöht sich durch den Tabakkonsum die Gefahr, dass die Arterien verstopft werden. Das gleiche Risiko besteht durch den regelmäßigen Genuss von alkoholischen Getränken. Dagegen können spezielle Nährstoffe, die u. a. in dunkler Schokolade und Brombeeren enthalten sind, sich positiv auf die Blutgefäße auswirken.

Hilfreich ist oft die Reduktion von Übergewicht. So wird von übergewichtigen Männern weniger Testosteron hergestellt. Das männliche Sexualhormon ist jedoch überaus wichtig für stabile Erektionen. Schon eine Gewichtsabnahme von zehn Prozent bewirkt eine verbesserte Erektionsfähigkeit.

Männer, die unter einer erektilen Dysfunktion leiden, greifen mitunter auch auf mechanische Hilfsmittel zurück. Dazu gehört zum Beispiel die Vakuumpumpe. Dabei steckt der Anwender seinen Penis in einen transparenten Plastikzylinder und erzeugt per Hand Unterdruck. Dies hat wiederum das Einfließen von Blut in die Schwellkörper zur Folge. Mit einem Penisring lässt sich das Abfließen des Blutes aus den Schwellkörpern verhindern.


In 5 Schritten die Potenz steigern

Zusammenfassung: Viele Männer träumen davon die Potenz zu steigern – tun jedoch nichts dafür. Dabei kann man mit ein paar einfachen Schritten die Potenz steigern und somit im Bett als Mann vollauf überzeugen. In 5 Schritten die Potenz steigern – im folgenden Artikel erfahren Sie wie.

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Libido

Wer sollte hier ansetzen? Männer die keine oder kaum noch Lust beim Anblick einer Frau bekommen. Ihnen fehlt der Antrieb, der Sinn für Sexualität. Möchte Ihre Frau Sie häufiger für ein Abenteuer begeistern, aber der Fernseher erscheint attraktiver? Dann sollten Sie sich um Ihre Libido kümmern.

Wie geht man am besten vor? Es handelt sich mal wieder um ein komplexes Thema. Von psychischen Stressoren über einen ungesunden Lebensstil bis hin zu hormonellen Problemen kann es viele Ursachen geben.

Hilfe bei Erektionsverlust

Tipps: Das sollten Sie unbedingt ausprobieren, wenn Sie Ihre Lust durch Anheben der Potenz steigern wollen!

  • Libido und die Psyche: Sprich ungelöste Probleme in Partnerschaft, Beruf und Co. an – haben Sie wieder Spaß am Leben!
  • Lebensmittel: Geben Sie dem Körper den Treibstoff den er braucht, sonst läuft er auf Sparflamme – inklusive Lust und Potenz!
  • Hausmittel: Eier sind ein Geheimtipp, sie enthalten fast alle Nährstoffe (außer Vit. C) und liefern wichtiges Cholesterin für die Produktion der Sexualhormone.
  • Potenz steigern durch Sport: Besonders Kraftsport steigert langfristig Hormone, die für die Potenz essenziell sind. Zudem sind Sie mit einer guten Figur zufriedener mit sich selbst und haben mehr Selbstvertrauen – dies sollte man nicht unterschätzen!
  • Natürliche potenzsteigernde Mittel zur Luststeigerung: Bei vielen Nährstoffen herrscht häufig ein Defizit und viele können durch Ergänzung die Potenz steigern. Zudem kann ein gutes Multi-Nährstoffpräparat häufig Wunder wirken.

Harte & ausdauernde Erektion

Wer sollte hier ansetzen? Männer die Probleme haben eine Erektion zu bekommen oder die Qualität und Ausdauer ihrer Erektion verbessern wollen.

Wie geht man am besten vor? Die Grundlage für eine harte Erektion ist zunächst die generelle Körpergesundheit: Herz-Kreislauf- sowie Hormon-System müssen funktionieren. Es gibt zudem natürliche Mittel sowie Übungen, mit denen Sie Ihre Erektion massiv verbessern und somit Ihre Potenz steigern können. Besonders effektiv sind einschlägige rezeptfreie Potenzmittel wie Viagra oder Cialis – diese Medikamente sind jedoch nicht jedem zu empfehlen. Mehr interessanten Artikel zum Thema erhalten Sie hier – Erektion verbessern.

Hilfe zur Potenzsteigerung

Tipps: Das sollten Sie ausprobieren wenn, Sie eine härtere, ausdauerndere Erektion erreichen wollen!

  • Penis-Training für die Potenz: Vielen Männern hilft hier die regelmäßige Masturbation mit der Start-Stopp-Technik sowie eine Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur. Besonders letzteres führt oft schon nach kurzer Zeit zu einer wesentlich härteren Erektion.
  • Penispumpen: Eine Vakuumpumpe kann nicht nur helfen, eine Erektion bei impotenten Männern hervorzurufen, eine regelmäßige Anwendung kann zudem die Qualität der Erektion stark erhöhen. Vielen Personen scheint es sogar möglich, dadurch langfristig ein Dicke- sowie Längenwachstum des Penis zu erzeugen.
  • Der Penisring: Dieses kleine Hilfsmittel wird um die Penis-Basis gelegt und vermindert den Rückfluss von Blut aus dem Penis. Dadurch wird die Erektion härter und ausdauernder. Wichtig ist: Setzten Sie auf Qualität und verwenden Sie eine passende Größe!
  • Natürliche Mittel: L-Arginin ist eine Aminosäure, die dazu führt, dass sich die Gefäße weiten. Weite Gefäße erzeugen einen besseren Blutfluss, der sich besonders bei der Erektion bemerkbar macht – natürliches Viagra sozusagen, nur milder in der Wirkung. Das geschieht durch einen Anstieg des NO-Spiegels. L-Citrullin funktioniert ähnlich, ist jedoch noch effektiver. Ein weiterer Geheimtipp ist Rote-Bete-Saft, der über Nitrate den Blutfluss in den Penis verstärken kann. Potenz steigern durch Lebensmittel & Supplemente!
  • Apotheke und Potenzmittel: Kein Zweifel, es gibt kein anderes Mittel, dass die Erektion so stark verbessert, wie z. B. Viagra oder Tadalafil. Diese Medikamente machen die Erektion härter, ausdauernder und man verliert sie nicht nach dem Höhepunkt. Natürlich bergen diese Mittel auch mehr Risiken. Alles Infos dazu gibt es hier – Potenzmittel und ihre Wirkung.

Nicht zu früh kommen

Wer sollte hier ansetzen? Eines der gravierendsten Probleme für viele Männer ist, dass sie schlichtweg zu früh kommen. Das verdirbt beiden den Spaß und sorgt für Versagensängste, die das Ganze noch weiter verschlimmern.

Wie geht man am besten vor? Häufig spielt sich die Problematik im Kopf ab. Es gibt einige Praktiken, die Ihnen helfen können, länger durchzuhalten. Zudem gibt es natürliche Mittel sowie Medikamente, die dir mehr Ausdauer im Bett bescheren. Eine Steigerung des Durchhaltevermögens ist ein maßgeblicher und elementarer Faktor für diejenigen, die ihre Potenz natürlich steigern möchten.

Hilfe bei Erektionsproblemen

Tipps: Das sollten Sie ausprobieren, wenn Sie beim Sex länger durchhalten wollen!

  • Übungen für mehr Ausdauer: Dieselben Übungen, die auch für die Qualität Ihrer Erektion förderlich sind – Kegel, Start-Stopp-Technik – können auch Ihre  Ausdauer erhöhen. Wir empfehlen jedem, diese regelmäßig auszuführen.
  • Richtige Masturbation gegen zu frühes Kommen: Schnell zum Höhepunkt – ist das Ihr Motto, wenn Sie sich selbst befriedigen? Dein Kopf speichert dieses Muster ab, was dazu führt, dass Sie auch beim Sex schneller kommen. Die Lösung: Länger Zeit nehmen bei der Selbstbefriedigung – 30 Minuten oder mehr – und den Körper richtig fühlen anstatt nur auf dem Dopamin-Rausch zu reiten.
  • Kleine Hilfsmittel: Es gibt Kondome, die eine leicht betäubende Substanz enthalten, wodurch die Stimulation verringert und der Erregungsverlauf verlangsamt wird. Zudem gibt es Sprays oder Cremes, die den gleichen Effekt haben. Einige Männer können so ihre Potenz steigern, anderen hilft es wiederum nicht. Hier gilt: Ausprobieren!
  • Medikamente: Rezeptpflichtige, potenzsteigernde Mittel, die sich direkt auf die Dauer bis zum Orgasmus auswirken, sind sehr umstritten und haben massiven Einfluss auf die Psyche der Betroffenen. Davon raten wir ab. Es kann jedoch helfen, zur Potenzsteigerung einen PDE-5-Hemmer zu verwenden, der es erlaubt, nach dem Orgasmus direkt mit dem Akt fortzufahren.

Die Penisgröße

Wer sollte hier ansetzen? Laut einer aktuellen Metastudie, die die Genitalien von über 15.000 Männern untersuchte, liegt die durchschnittliche Penislänge bei 13,12 cm. Was nun tatsächlich “zu wenig” ist, liegt im Auge des Betrachters. Fakt ist: Ist der Penis zu klein, wird dies i. d. R. als eine Schwäche in der Potenz angesehen.

Wie geht man am besten vor? Wer seine Potenz steigern möchte und dazu einige Zentimeter mehr braucht, dem bleiben verschiedene Methoden: Penispumpen, Extender sowie Operationen haben sich als wirksam herausgestellt. Mehr zum Thema erfahren Sie hier – Penis vergrößern.

Tipps: Mehr Dicke und Länge für Ihr bestes Stück. Folgendes kann helfen:

  • Manuelle Übungen: Dehn- und Druck-Übungen können temporär zur Steigerung der Penisgröße dienen. Selbst langfristig scheinen viele Männer damit Zuwächse erzielen zu können. Hilfsmittel – Vakuumpumpen oder besser Extender – liefern jedoch bessere Resultate und sind einfacher anzuwenden.
  • Penispumpen: Ein paar Minuten Training mit einer Vakuumpumpe kann die Größe des Penis teils für mehrere Stunden erhöhen. Regelmäßig angewendet führt sie – laut Erfahrungen vieler Anwender – sogar zu bleibenden Zuwächsen.
  • Extender: Orthopädische Extensionsgeräte scheinen die beste Wahl zu sein, für Männer die mittels einer Penisvergrößerung ihre Potenz steigern wollen. Die Anwendung ist einfach, Risikoarm und günstiger als eine Operation.
  • Operationen: Die Potenz steigern zu wollen ist eine Sache, Operationen am Geschlechtsteil eine andere. Bei hohen Kosten und massiven Risiken sollte ein solcher Schritt gut überlegt sein. Penispumpen und Extender sind hier die vernünftigere Wahl.

Hohes Samenvolumen & gesunde Spermien

Wer sollte hier ansetzen? Männer, die es bevorzugen beim Samenerguss eine größere Menge Sperma zu ejakulieren sowie Männer deren Partnerin oder Partner diese Vorliebe hat. Zudem spielt das Spermavolumen sowie die Gesundheit und Beweglichkeit der Spermien bei der Zeugungsfähigkeit eine große Rolle. Es handelt sich also durchaus um einen wichtigen Aspekt beim Thema Potenz steigern. Hausmittel gibt es hier zwar direkt keine, aber ganz einfache Tipps.

Wie geht man am besten vor? Es gibt einige offensichtliche – temporäre Enthaltsamkeit – sowie auch weniger offensichtliche – Supplemente – Möglichkeiten, das Spermavolumen zu steigern.

Mehr Spaß im Bett

Tipps: Folgendes kann Ihnen helfen, wenn Sie Ihre Spermien auf Trab bringen wollen:

  • Temporäre Enthaltsamkeit: Wenn Sie einige Zeit zwischen zwei Samenergüssen vergehen lassen, dann vergrößert sich die Spermamenge. Nach 4-5 Tagen hat das Volumen i. d. R. sein Maximum erreicht.
  • Zeit lassen bis zum Erguss: Je länger die Erregungsphase, desto mehr Ejakulat wird beim Orgasmus nach außen befördert. 20-30 Minuten sollten es da schon sein.
  • Nahrungsergänzungen: Zink kann das Spermavolumen laut Studienergebnissen um bis zu 170% steigern und ist damit die absolute Nummer 1. Nebenbei hilft es auf anderen Wegen die Potenz zu steigern, z. B. indem es Testosteron erhöht. Die Effektivität eines zinkhaltigen Kombiproduktes mit weiteren wertvollen Inhaltsstoffen haben wir in der Vergangenheit durch Speicheltests untersucht. Bestimmte Antioxidantien halten Ihr Sperma zudem fit und beweglich.

Kann ich Potenzmittel bei Ebay kaufen?

Zusammenfassung: Ebay ist eine der beliebtesten Verkaufsplattformen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man von privat zu privat (ver)kauft oder dies als kommerzieller Verkäufer tut. immer häufiger kann man auch verschreibungspflichtige Medikamente bei Ebay kaufen –  ob Viagra, Cialis oder andere Potenzmittel.

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Medikamente privat kaufen?

Viele Verkäufer treibt nich mal eine schlechte Absicht bei ihren Angeboten. Die meisten Privatverkäufer wissen gar nicht, dass es sich bei den von ihnen eingestellten Medikamenten um rezeptpflichtige Arzneimittel handelt, die eigentlich nur in einer Apotheke gekauft werden dürfen. Aber es gibt auch Verkäufer die ganz bewusst Fälschungen oder zumindest originale Medikamente zum Verkauf anbieten.

Viagra kaufen

Potenzmittel sind dabei nur ein kleiner Teil des Angebots, denn auch andere Lifestyle-Medikamente finden auf den Online-Marktplätzen reissenden Absatz wie z.B. Schlankheitsmittel oder Mittel gegen Haarausfall.

Nicht wenige Männer mit Potenzproblemen versuchen immer wieder ihr Glück auf eBay, da ihnen der normale Weg über Arzt und Apotheke zu umständlich/peinlich ist. Es gibt also eine große Nachfrage – und dementsprechend ein großes Angebot. Wer allerdings tatsächlich Viagra oder Cialis rezeptfrei online bestellt, läuft Gefahr, an Fälschungen zu geraten. Denn ob in einer normalen Apotheke oder in Online Apotheken, Potenzmittel durchlaufen einen ganz normalen Verkaufsweg – und der läuft nicht über Privatanbieter.

Viele der gefälschten kommen Medikamente aus dem asiatischen Raum, wo sie unter zwielichtigen Umständen zusammengemischt werden. Die Folge: Die Potenzpillen enthalten Schmutz und außerdem kann es passieren, dass die Dosierung von Tablette zu Tablette sehr unterschiedlich sein kann. Im schlimmsten fall kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Konsequenzen kommen.

Wer „Glück“ hat, der kauft online „nur“ originale Medikamente. Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen diesen Artikel zum Thema Unseriöse Potenzmittel.

Verschreibungspflichtige Medikamente

Das manche Medikamente verschreibungspflichtig sind hat seine Gründe. Potenzmittel haben Nebenwirkungen und Wechselwirkungen und daher sollte die EInnahme immer in Abstimmung mit einem Arzt erfolgen. PDE-5-Hemmer wie Cialis, Viagra oder Levitra können in Kombination mit Herz-Kreislauf-Medikamenten nämlich zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen.

Rezeptfrei Potenzmittel bestellen

Potenzmittel kaufen – wo dann?

Wer auf ein Potenzmittel zurückgreift, der sollte im Vorhinein unbedingt einen Arzt aufsuchen und sich eingehend untersuchen lassen. Nur er als Fachmann kann eine geeignete Behandlung in die Wege leiten. Sollte die Behandlung durch Potenzmittel erfolgen, raten inzwischen auch viele Ärzte unter der Hand zu einer Online Apotheke um dort rezeptfrei Potenzmittel zu kaufen. Entgegen vielen Warn-Hinweisen gibt es gute Internetapotheken bei denen Sie Original- und Generika-Potenzmittel in Top-Qualität von den bekannten Hersteller kaufen können. Es sei an dieser Stelle aber auch erwähnt, dass es schwarze Schafe gibt mit Billig-Angeboten zweifelhafter Qualität.


Was ist eine Dauererektion?

Zusammenfassung: Priapismus ist eine über mehrere Stunden anhaltende Dauererektion. Diese kann nicht nur sehr schmerzhaft sein, sondern neben irreparablen Gesundheitsschäden als Folgen, auch lebensbedrohlich werden. Obwohl eine Dauererektion recht selten vorkommt, ist das Wissen darum wichtig, da Priapismus als Nebenwirkung bei bekannten Potenzmitteln wie Viagra gelistet ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition & Arten
  2. Ursachen einer Dauererektion
  3. Diagnose eines Priapismus
  4. Therapie einer Dauererektion

Definition & Arten

Der Begriff Priapismus ist aus dem Griechischen abgeleitet und beschreibt eine Dauererektion des Penis, die mit starken Schmerzen einhergeht. Eine dauerhafte Erektion zeichnet sich durch eine mindestens zwei Stunden anhaltende Gliedsteife, die nicht durch sexuelle Reize entstanden ist bzw. Aufrecht erhalten wird. Bei einem Priapismus wird zwischen zwei Arten unterschieden, die sich als sogenannte Low-Flow und High-Flow Priapismus darstellen.

Entstehung einer Dauererektion

Low Flow Priapismus

Bei dem Low-Flow Priapismus handelt es sich um die am meisten vorkommende Dauererektionsart. Sie ist in der Regel sehr schmerzhaft und wird ebenso als ischämische, venoocclusive oder Stase Dauererektion bezeichnet. In dieser Form des Priapismus kommt es zu einer Blockierung des Blutabflusses aus dem Penis beziehungsweise den Schwellkörpern. Durch den gestauten Blutdruck verändert sich die Blutqualität, indem ein Anstieg von Kohlenmonoxid erfolgt, während gleichzeitig eine Senkung von Sauerstoff im Blut und der pH-Wert herbeigeführt wird.

In der Folge erfolgt eine starke Verhärtung des Penis, welche starke Schmerzen vor allem bei Berührungskontakt führt. Zusätzlich bildet sich eine bläuliche Verfärbung der Eichel. Diese beiden Symptome sind als typische Anzeichen für einen Low-Flow Priapismus zu werten. Eine abgeschwächte Form des Low-Flow Priapismus zeigt sich in der sogenannten intermittierenden Art. Dabei kommt es in gewissen Abständen zu einer Penisversteifung, ohne das sexuelle Reize vorausgingen. Die Erektion dauert meist maximal vier Stunden an. Bei manchen Männern wiederholt sich der intermittierende Priapismus in stündlichen Abständen, der sich aber ebenso über mehre Wochen erstrecken kann.

High-Flow-Priapismus

Ein High-Flow Priapismus kommt nur selten vor und unterscheidet sich vor allem in einer geringeren Schmerzhaftigkeit von dem Low-Flow Priapismus. In Fachkreisen wird diese Art der Dauererektion arterieller Priapismus genannt.

Anstelle von Venenblut, das sich in der Low-Flow Art in den Schwellkörpern sammelt, wird bei der High-Flow Art arterielles Blut in die Schwellkörper gepumpt. Dies wirkt sich zwar auf den Zustand einer Dauererektion nahezu gleich aus, wie bei dem Low-Flow Priapismus, aber die Symptomatik ist unterschiedlich. Dies ist daraus bedingt, weil das venöse Blut abfließen kann und aus diesem Grund es zu keiner Vermehrung von Kohlenmonoxid oder einer Veränderung des pH-Wertes und des Sauerstoffgehaltes kommt. In der Folge zeigen sich weniger Schmerzen, der Penis weist eine geringere Härte auf und die Eichel verfärbt sich nicht.

Soforthilfe bei Priapismus

Ursachen einer Dauererektion

Je nach Priapismus Art können unterschiedliche Ursachen für eine Dauererektion vorliegen. In vielen Fällen kann eine Ursache nicht eindeutig festgemacht werden, weshalb folgende Ursachengründe nur Beispiele aufzählen, welche durch die Ursachenforschung bekannt sind. Mögliche Ursachen für Low-Flow Priapismus:

  • Störung von venösem Blutfluss, meist durch Erkrankung ausgelöst, wie beispielsweise Diabetes
  • Bluterkrankungen wie Leukämie oder Sichelzellenanämie
  • Neurologische Erkrankungen, wie unter anderem Multiple Sklerose oder Rückenmarksverletzungen
  • Entzündungen im urologischen Bereich
  • Übermäßiger Alkohol- und Drogenkonsum insbesondere von Marihuana und Kokain
  • Medikamenteneinnahmen von beispielsweise Potenzmitteln (PDE-5-Hemmer), Antidepressiva oder Alphablocker
  • SKAT, wobei es sich um eine Autoinjektionstherapie der Schwellkörper handelt

Für einen intermittierenden Priapismus ist vor allem bei jungen Männern eine Sichelzellenanämie als Ursache für diese Dauererektionsart bekannt. Mögliche Ursachen für einen High-Flow Priapismus sind Verletzungen oder nach Operationen im Damm- und Genitalbereich oder SKAT (Schwellkörper-Autoinjektionstherapie).

Diagnose eines Priapismus

Zu Beginn einer jeden Diagnosestellung wird vom behandelnden Arzt eine Krankenanamnese aufgenommen, um die Art des Priapismus feststellen zu können. In erster Instanz werden die Patienten-Informationen über Erektionsdauer, Beginn, Erektionshäufigkeit sowie Zeitabstände zwischen den Dauererektionen eingeholt (Mehr Informationen zur Entstehung einer Erektion hier). Zudem sind für die Diagnosestellung eventuelle akute Erkrankungen sowie Verletzungen und ein möglicher Alkoholmissbrauch oder Drogenkonsum von Marihuana und Kokain von großer Bedeutung. Ebenfalls ist die Erfassung von Medikamenteneinnahmen notwendig, die gegebenenfalls zuvor eingenommen wurden.

Im Anschluss erfolgen die medizinische Ansicht sowie die Untersuchung des Penis, die sich auf den Schmerzfaktor und die Eichelfarbe sowie die Penissteife bezieht. In der nächsten Instanz wird dem Patienten venöses Blut aus den Schwellkörpern abgenommen und ein Blutbild erstellt. Schon beim Blick auf die Blutfarbe kann ein Unterschied ausgemacht werden. Bei einem Low-Flow Priapismus ist das Blut dunkelrot, während es hellrot bei einem High-Flow Priapismus erscheint.

Beim Blutbild liegt die Konzentration vor allem auf dem pH-Wert sowie den Sauerstoff- und Kohlenmonoxidgehalten. Weichen die Werte deutlich von den Normalwerten ab, gilt die Diagnose "Low-Flow" Priapismus fast als bestätigt. Bewegen sich die Werte im Normalbereich, ist von einer High-Flow Dauererektion auszugehen.

Zur definitiven Diagnosesicherstellung führen Ärzte meist zusätzlich eine Farbduplex-Sonografie mittels eines speziellen Ultraschallgerätes durch. Diese Untersuchung dient zur Kontrolle des arteriellen sowie venösen Blutdurchflusses. Bei dem Low-Flow Priapismus bewegen sich die Durchflusswerte in Richtung Null-Linie.

Therapie einer Dauererektion

Während sich die Unterart intermittierender Priapismus meist eigenständig zurückbildet, bedarf es bei dem Low-Flow Priapismus einer sofortigen ärztlichen Vorstellung. Der Grund liegt daran, dass der reguläre Low-Flow Priapismus ohne schnelles medizinisches Eingreifen gravierende gesundheitliche sowie langfristig anhaltende Schäden hervorrufen kann. Dazu gehört zum Beispiel eine erektilen Dysfunktion oder massive Gewebeschädigungen und starke Blutungen, die schlimmstenfalls zum Tode führen können.

Behandlungsmöglichkeiten einer Dauererektion

Bei einer Behandlung der Low-Flow Dauererektion ist das gestaute, sauerstoffarme Blut so schnell wie möglich aus den Schwellkörpern zu entfernen. Dabei stehen drei Behandlungsmehroden zur Auswahl.

Injektion zur Zusammenziehung der glatten Muskulatur

Dabei wird ein Medikament in die Schwellkörper gespritzt, welches dafür sorgt, dass sich die glatte Muskulatur zusammenzieht. Als Medikamente werden hier meist Adrenalin, Etilefin oder Phenylephrin angewendet. In der Regel hat eine Injektion mehrfach hintereinander zu erfolgen, um eine effektive Wirksamkeit zu erreichen. Durch das Zusammenziehen der glatten Muskulatur wird die venöse Blutflussblockade gelöst und das gestaute Blut kann wieder abfließen.

Schwellkörper punktieren

Eine direkte Abhilfe einer Dauererektion kann das Punktieren der Schwellkörper schaffen. Dabei wird eine Kanüle eingelegt und damit das sauerstoffarme, gestaute Blut herausgezogen werden. In den meisten Fällen erfolgt im Anschluss eine Spülung mit einer Heparin-Kochsalz-Lösung. Verringert sich nun der Druck in den Schwellkörpern, kann sich die glatte Muskulatur wieder zusammenziehen und der Blutfluss wird wieder reguliert.

Operative Behandlung

Sollte keine der beiden anderen Behandlungsmethoden Erfolg bringen, wird ein operativer Eingriff notwendig. Hier wird zwischen die Penisarterie sowie der Vene ein sogenannter Shunt eingesetzt. Der Shunt dient als durchgehende Verbindung, so dass angestautes Blut entweder durch die Eichel oder über den Penisschaft abfließen kann.

Ein Shunt ist nur eine Übergangslösung, denn dieser wächst in der Regel mit der Zeit zu. Durch einen Shunt besteht ein erhöhtes Risiko, an einer erektilen Dysfunktion zu erkranken. Bei intermittierendem sowie High-Flow Priapismus findet meist keine spezielle Behandlung Anwendung. Allerdings ist es dienlich, mögliche Ursachen zu erkennen, um gegebenenfalls Dauererektionen vorzubeugen.

Sollten diese Arten einer Dauererektion als störend empfunden werden, kann eine sogenannte Embolisation als Behandlungsmethode erfolgen. Es wird dabei ein Verschluss der beschädigten Blutgefäße vorgenommen. Ebenfalls erhöht sich hier das Risiko einer erektilen Dysfunktion.


Wirkung von Viagra

Zusammenfassung: Ohne Zweigel ist Viagra das bekannteste Potenzmittel der Welt. Die effektive und zuverlässige Wirkung der blauen Potenzpille bei Erektionsstörungen hat schon unzähligen Männern geholfen. Im folgenden Artikel erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur medizinischen Wirkung von Viagra.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Wirkung von PDE-5-Hemmern
  2. Der Wirkstoff Sildenafil
  3. Zufällige Entdeckung der Wirkung von Viagra
  4. Wirkung von Viagra im Körper
  5. Psychologische Wirkung von Viagra
  6. Wirkungsdauer im Vergleich zu anderen Potenzmitteln
  7. Einschränkungen und Kontraindikationen von Viagra

Die Wirkung von PDE-5-Hemmern

Viagra fördert die natürlichen Abläufe im Körper, die für die Entstehung einer Erektion verantwortlich sind. Eine Erektion ist das Resultat aus dem Zusammenspiel von Muskeln, Hormonen, Blutbahnen und Gefühlen. Bei einer sexuellen Erregung produziert die Schwellkörpermuskulatur des Penis einen Stoff, der die Muskeln bestimmter arterieller Gefäße entspannt und mehr Blut in den Schwellkörper fließen lässt. Die prall gefüllten kleinen Blutgefäße (Arteriolen) komprimieren die venösen Gefäße des Penis, sodass das Blut nicht so leicht abfließen kann. Die Folge ist ein steifer Penis.

So wirkt Viagra

Für das Aufrechterhalten einer Erektion ist der Botenstoff cGMP verantwortlich. Dieser wird durch das Enzym PDE-5 abgebaut. PDE-5 sorgt bei normaler Erektionsfähigkeit dafür, dass eine Erektion wieder abklingt. Ist das Gleichgewicht aus cGMP und PDE-5 zugunsten von PDE-5 gestört, kommt es zu keiner ausreichend harten oder ausreichend langen Erektion. In Viagra rezeptfrei ist Sildenafil enthalten. Sie verhindert kurzzeitig den Abbau von cGMP und erhöht dadurch die Konzentration im Blut, sodass eine Erektion verstärkt wird und über eine längere Zeit hinweg gehalten werden kann. Viagra wirkt nur dann, wenn durch eine sexuelle Stimulation Nervenimpulse ausgelöst werden. Kommen diese im Penis an, lösen sie die Erektion aus. Ohne eine sexuelle Erregung kann es auch mit Hilfe von Viagra zu keiner Erektion kommen.

Der Wirkstoff Sildenafil

Der Wirkstoff in Viagra heißt Sildenafil. Dabei handelt es sich um einen synthetisch hergestellten PDE-5-Hemmer, der gefäßerweiternd wirkt und in die Regulation der Muskulatur der Gefäßwände eingreift. Der Wirkstoff wird zur Behandlung von Erektionsstörungen sowie zur Therapie des Lungenhochdrucks (pulmonal-arterieller Hypertonie) eingesetzt.

Viagra gegen Erektionsprobleme

Zufällige Entdeckung der Wirkung von Viagra

Die Wirkung von Viagra wurde durch einen Zufall entdeckt. Ursprünglich wurde Sildenafil gegen koronare Herzerkrankungen entwickelt. Die Studien in diese Richtung blieben jedoch ohne Erfolg. Dafür berichteten einige der Probanden von einer überraschenden Nebenwirkung: einer lang anhaltenden Erektion. Viele Teilnehmer wollten die restlichen Medikamente nach dem Ende der Studie nicht mehr hergeben. Es wurde sogar berichtet, dass Unbekannte in das Labor eindrangen, um sich das Wundermittel zu besorgen. Daraufhin testete der Hersteller Pfizer Sildenafil gegen Erektionsstörungen, mit dem Ergebnis, dass noch während der Studie Hunderte von Dankesbriefen bei dem Pharmaunternehmen eintrafen. Im Jahr 1998 wurde das Medikament schließlich mit dem Markennamen Viagra in Europa und in den USA zugelassen. Seitdem können Männer mit Erektionsstörungen Viagra kaufen. Zur rechtlichen Situation erhalten Sie hier weiterführende Informationen.

Wirkung von Viagra im Körper

Viagra wird überwiegend zur Behandlung von Impotenz (erektiler Dysfunktion) eingesetzt. Durch Viagra wird das Einströmen von Blut in den Penis und somit eine Erektion erleichtert. Das Medikament besitzt keine luststeigernde Wirkung und sorgt selbst nicht für eine Erektion. Nur wenn eine sexuelle Erregung besteht, wird durch Viagra eine Erektion gefördert. Spontane oder unerwünschte Erektionen treten nach der Einnahme nicht auf. Die Wirkung im Körper setzt nach ca. 30-60 Minuten ein und hält rund vier Stunden an.

Psychologische Wirkung von Viagra

Eine Erektionsstörung kann psychologische Ursachen haben. Mit Unterstützung durch Viagra oder ein ähnliches Medikament können betroffene Männer den nächsten Geschlechtsverkehr selbstbewusster angehen und das Potenzmittel nach einer oder mehreren positiven Erfahrungen wieder absetzen. Im Idealfall kann ein betroffener Mann seine Sexualität auf diesem Weg wieder spontan und ohne Unterstützung ausleben. Insbesondere jüngere Männer bekommen wegen psychischer Probleme Viagra verschrieben während bei älteren Männern eher organische Ursachen vorliegen.

Besserer Sex mit Viagra

Wirkungsdauer im Vergleich zu anderen Potenzmitteln

Der in Viagra enthaltene Wirkstoff Sildenafil zählt zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Ihr Effekt ist ähnlich, allerdings hält die Wirkung unterschiedlich lange an. Das bedeutet der Zeitraum, in dem unter sexueller Erregung eine Erektion gefördert wird, ist je nach Wirkstoff unterschiedlich. Sildenafil bietet mit vier Stunden Wirkungsdauer den kürzesten Wirkungszeitraum aller erhältlichen PDE-5-Hemmer. Die verwandten Wirkstoffe Tadalafil in rezeptfreien Cialis 20mg und Vardenafil in Levitra haben längere Wirkzeiträume von bis zu zwölf Stunden (Levitra) bzw. bis zu 36 Stunden (Cialis). Im Volksmund wird Cialis daher auch die „Wochenendpille“ genannt. Der Grund für die unterschiedliche Wirkungsdauer ist die unterschiedliche Halbwertszeit der Wirkstoffe im Körper. Sie werden verschieden schnell abgebaut.

Möchte ein Mann, der eines der Medikamente gegen erektile Dysfunktion nimmt, das Potenzmittel wechseln, er vorher mit einem Arzt Rücksprache halten.

Potenzmittel im Vergleich

Einschränkungen und Kontraindikationen von Viagra

Für manche Männer gehören Sex und Alkohol zusammen. In den meisten Fällen ist das kein Problem. Wenn jedoch eine Erektionsstörung durch Viagra behandelt werden soll, kann sich der Alkohol negativ auswirken. Alkohol und Viagra haben gegenteilige Wirkungen. Viagra wird eingesetzt, um die Erektion zu verbessern, Alkohol wiederum verschlechtert die Erektionsfähigkeit. Ebenfalls kann die Kombination von Viagra und Alkohol das Auftreten der unerwünschten Nebenwirkungen von Viagra fördern.

Neben Alkohol kann auch fettreiches Essen die Wirkung verschlechtern, weil dadurch Aufnahme des Wirkstoffs im Körper verzögert wird. Aus diesem Grund sollte mindestens zwei Stunden vor der Einnahme von Viagra auf eine fettreiche Mahlzeit verzichtet werden.

Besteht eine Allergie gegen den Wirkstoff Sildenafil sowie eine gleichzeitige Gabe von NO-Donatoren und Nitraten oder eine Retinitis Pigmentosa, darf Viagra nicht eingenommen werden. Bei Fragen in Bezug auf Kontraindikationen sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden.


Cialis jetzt auch günstig

Zusammenfassung: Mit welchen Fragen kommen Patienten in die Apotheke? Und welche Antworten sollten Apotheker bereit haben? Heute geht es um einen älteren Mann mit Erektionsstörungen. Cialis gebe es jetzt auch in günstig habe er gehört. Ob das besser wirke bei Impotenz als Sildenafil? 

Die Zeiten, in denen Apotheker die augenscheinliche Packung von Viagra bereits hinten in der Apotheke in die Tüte gepackt haben und die Herren die leuchtend-blauen Rautenpillen stets mit Bargeld beglichen, sind passé. Erektile Dysfunktion (ED) ist nun vielleicht nicht gerade gesellschaftsfähig geworden, doch hat das männliche Problem, Viagra zu kaufen, von seinem Stigma verloren. Die Patienten mit Privatrezepten über Viagra oder Sildenafil-Generika, Cialis (Cialis rezeptfrei kaufen) und Levitra gehen selbstbewusster mit ihrem Problem um – und schielen nicht mehr nur verstohlen nach dem Ausgang der Apotheke. 

Ist Cialis besser als Sildenafil?

Cialis und Viagra verfolgen mit der Phophodiesterase-5-Hemmung die gleichen Wirkprinzipien, es ist von einer vergleichbaren Wirksamkeit auszugehen. Dennoch unterscheiden sich die einzelnen Wirkstoffe Tadalafil und Sildenafil, und zwar hauptsächlich in der Pharmakokinetik. Viagra und Cialis unterschieden sich in der Dauer ihrer Wirkung, und sie unterscheiden sich, wann nach der Einnahme die Wirkung einsetzt.

Die „Erfolgsraten“, sprich ein beendeter Koitus, sind bei allen PDE-5-Hemmern gleich. Sie liegen bei jeweils maximaler Dosierung zwischen 70 und 75 Prozent.

Cialis gegen Impotenz kaufen

Wann wirkt Sildenafil, wann wirkt Tadalafil?

Sildenafil erreicht maximale Plasmaspiegel – und zu diesem Punkt ist die Erektion am stabilsten – bereits nach einer Stunde. Das berücksichtigt auch die Einnahmeempfehlung: Sildenafil soll eine Stunde vor Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Tadalafil benötigt für maximale Plasmakonzentrationen die doppelte Zeit. Allerdings setzt wohl eine ausreichende Wirkung deutlich vorher ein: Die Fachinformation empfiehlt die Einnahme 30 Minuten vor Geschlechtsverkehr.

Wie lange wirkt Sildenafil, wie lange wirkt Tadalafil?

Tadalafil hat nicht von ungefähr den Spitznamen „Wochenend-Pille“. Die lange Wirkdauer von Cialis – die Halbwertszeit liegt bei 17,5 Stunden – wurde durchaus positiv vermarktet, und fraglos bringt ein erweitertes Zeitfenster, in dem Geschlechtsverkehr möglich ist, Vorteile. Man überlege nur: Eine Tablette Viagra à 15 Euro – und dann hat die Frau Migräne. Cialis wirkt bei vielen Männern somit auch noch ein bis zwei Tage nach der Einnahme. Die Wirkdauer liegt im Durchschnitt bei 18-36 Stunden, während die Wirkdauer von Sildenafil mit vier bis sechs Stunden deutlich kürzer ist.

Hat Cialis mehr Nebenwirkungen, wenn es länger wirkt?

Die meisten Nebenwirkungen sind gleich. Tadalafil in Cialis ist sogar selektiver für seine Zielstruktur. So müssen Männer bei Tadalafil-Präparaten – in gleichem Umfang wie bei Sildenafil auch – mit häufigen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Gesichtsröte, verstopfte Nase und Sodbrennen rechnen. Jedoch stört, im Gegensatz zu Sildenafil, Tadalafil das Farbsehen weniger. Allerdings berichteten Patienten unter Tadalafil-Einnahme häufiger über Rücken- und Muskelschmerzen.

Sind Tadalafil-Generika günstiger im Vergleich zu Cialis?

Als Pfizer 1998 für den ersten Phosphodiesterase-5-Hemmer Sildenafil in Viagra die Zulassung erhielt, war das in der Tat noch ein teurer Spaß. Für vier Tabletten Viagra 100mg bezahlten die Patienten etwa 60 Euro. Derzeit liegt der Preis von Pfizers Viagra in einer Stärke von 100mg bei 72,98 Euro. Mit dem Fallen des Patentschutzes begann 2013 der generische Boom im Erektionsstörungsmarkt. Heute bieten generische Pharmahersteller die Potenzpille bereits für einen Bruchteil dieses Preises an.

Wirkt das dann überhaupt, Cialis mit nur 5 mg?

Dies ist eine oftgestellte Frage. Wenn die übliche Dosis bei 20mg läge, wie könnten dann 5mg Tadalafil ausreichen? Studien haben gezeigt, dass Tadalafil in der täglichen Dosierung von 5mg gleich wirksam sei wie die einmalige Einnahme einer 20mg Tablette Cialis. Bis diese volle Wirksamkeit allerdings eintritt, vergehen etwa fünf Tage. Erst dann seien gleichmäßige Wirkstoffkonzentrationen im Blut erreicht, die ausreichten, um auch spontan Sex zu haben.

Kann man Cialis 5 mg teilen?

Lilly bietet Cialis in einer Stärke von 2,5 mg derzeit nicht in Deutschland an. Die geringste Stärke des Originalpräparates enthält 5 mg Tadalafil, allerdings dürfen Patienten die Tablette nicht teilen. Bezüglich der Teilbarkeit sieht es bei den neuen generischen Potenzmittel mit Cialis derzeit nicht besser aus.  

Wieviel mg Tadalafil entsprechen 100 mg Sildenafil?

Die längere Wirkdauer scheint Männer mit Erektionsproblemen zu überzeugen. „Dann nehm ich jetzt Cialis anstatt Viagra" Doch kann man die beiden Potenzmittel 1 zu 1 ersetzen? Es gibt derzeit keine Empfehlungen für Äquivalenzdosen bei der Umstellung der Wirkstoffe Sildenafil auf Tadalafil. Die Fachinformation zu Tadalafil empfiehlt, die Therapie der erektilen Dysfunktion mit der kleinsten Dosierung, somit Tadalafil 10mg, zu beginnen und bei Bedarf die Dosis zu erhöhen.


Von unseriösen Potenzmitteln

Potenzmittel sind nicht nur eine Hilfe für Männer mit Erektionsproblemen, sind nicht nur eine Medikamentengruppe – sondern auch ein großer Umsatzbringer. So hat Pfizer seit der Markteinführung von Viagra 1998 über 3 Milliarden blaue Potenzpillen verkauft.

Viele Männer die etwas gegen erektile Dysfunktion tun wollen, stehen irgendwann vor der Frage, ob sie Potenzmittel kaufen sollen und wenn ja, wo. Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter für Potenzmittel, doch schwarze Schafe treiben sich überall rum.

Ob im Preis oder der Wirkung, oft werden Wunderdinge versprochen die bei genauerem Hinsehen gar nicht eingehalten werden können. Ciavil zum Beispiel setzt bewusst auf die Nähe zu Cialis, hat mit dem erfolgreichen PDE-5-Hemmer jedoch nichts zu tun.

Es gibt natürliche Potenzmittel welche aus Pflanzen und nicht pharmakologisch oder synthetisch herstellten Produkten stammen. Diese sogenannten natürlichen Potenzmittel welche man selbstverständlich (meistens im Internet) kaufen kann sind leider medizinisch gesehen wirkungslos. Dies bestätigen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen. Natürliche Potenzmittel enthalten Wirkstoffe, wie Koffein, Ginseng und vieles mehr.

Bei einer echten Erektionsstörung werden Ihnen natürliche Potenzmittel nicht weiterhelfen. Egal was die Hersteller versprechen. Es ist ein Placebo Effekt welcher aber Personen mit einer echten Erkrankung, einer erektilen Dysfunktion niemals helfen wird. Zudem ist es sogar möglich, dass es als natürliches Potenzmittel verkauft wird und dann jedoch Wirkstoffe wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil enthalten. Das sind die gefährlichen natürlichen Potenzmittel, welche nicht mehr natürlich sind. Denn hier wird die Dosierung nicht angegeben und der Konsument weiß nicht was er schluckt.

Ein anderes Beispiel: Hammer of Thor. In der Produktbeschreibung können Sie nachlesen:

"Im Laufe der letzten fünf Jahre bleibt norwegische Zusammensetzung das beste Mittel für die Lösung von Schlafzimmerproblemen. Das ist ein sicheres Mittel, dessen Effektivität von Tausenden der dankbaren Männer jedes Alters bestätigt wird. „Hammer of Thor“ ist eine Möglichkeit Ihre Männerkraft wesentlich zu stärken, den Geschlechtsakt zu verlängern, neue unwahrscheinlich Gefühle beim Orgasmus zu erleben. Und das Wichtigste – die Wirkung des Mittels kräftigt sich bei ständiger Einnahme, Ihr Organismus stellt selbstständig die Herstellung vom Testosteron-Hormone ein und die Potenzprobleme verschwinden."

Lassen Sie einfach die Finger von solchen rezeptfreien natürlichen Potenzmittel welche im Internet verkauft werden. Sie verlieren im besten Fall Ihr Geld und im schlimmsten Fall Ihre Gesundheit.


Ist es erlaubt Viagra online zu verkaufen? Teil 3

In Großbritannien darf seit kurzem Viagra 50mg rezeptfrei gekauft werden. Wird das jetzt auch in Deutschland erlaubt sein?

Wenn überhaupt, wäre es nur erlaubt, diese Stoffe aus EU-Apotheken zu beziehen. Denn deutsche Versandapotheken würden nach einem Rezept fragen müssen. Und hierfür reicht ein ausländisches nicht mehr aus.

Der Versand könnte zunächst möglicherweise nicht mit britischem Recht vereinbar sein. Denn die Arzneimittelbehörde (MHRA) hat zwar die Rezeptpflicht für das Präparat aufgehoben. Doch auch in England, Schottland, Nordirland und Wales gibt es Viagra 50mg von Pfizer nur für Käufer, die mindestens 18 Jahre alt sind und vom Apotheker beraten werden. So etwas ist beim Online-Versand eigentlich nicht möglich. Genaueres lässt sich dazu aber nicht sagen.

Ungeachtet der Problematik ist es aber dann legal, dieses Medikament nach Deutschland zu bestellen. Denn das deutsche AMG fordert lediglich, dass das Medikament hierzulande zugelassen oder registriert ist. Dass es auch nur mit Rezept von der ausländischen Apotheke eingeführt werden darf, sagt das Recht nicht.

Darf ich Viagra onine kaufen?

Ändert sich etwas durch den EU-Austritt GB?

Ja. Denn dann gilt grundsätzlich wieder das Verbringungsverbot, § 73 AMG. Sofern England dann nach den Brexit – Verhandlungen nicht zum EWR-Wirtschaftsraum zählen wird, wird es als „Drittstaat“ behandelt. Medikamente aus Drittstaaten dürfen aber nicht einfach in die EU eingeführt werden. Dann muss nach § 73 Abs. 1 S. 2 AMG grundsätzlich eine Erlaubnis der zuständigen Behörde gemäß § 72 AMG vorliegen. Dies bedeutet grundsätzlich, dass ein Endverbraucher über das Internet keine Arzneimittel aus Drittstaaten beziehen darf, da eine Erlaubnis nach § 72 AMG nicht vorliegen wird. Auch kommt dann keine der Ausnahmevorschriften des § 73 AMG in Betracht. Daher ist dann der Bezug von Viagra aus England dann verboten.

Wer dann – auch wenn es nur kleine Mengen für den Eigenbedarf sind – Arzneimittel aus Drittstaaten bestellt und diese so in die Bundesrepublik einführt, begeht eine Ordnungswidrigkeit gem. § 97 Abs. 2 Nr. 8 AMG, welche mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 € geahndet werden kann. Als Nebenfolge werden die verbotswidrig eingeführten Arzneimittel eingezogen und vernichtet.

Außerdem kann im Einzelfall auch eine Steuerhinterziehung gem. § 370 Abs. 1 AO einschlägig sein, denn beim Warenimport werden u.U. Einfuhrabgaben (Zölle und Einfuhrumsatzsteuer) fällig. Dies hängt maßgeblich vom Warenwert ab, nach dem diese Abgaben berechnet werden. Eine zollfreie Einfuhr ist bis zu einem Warenwert von 150,- € möglich, die Wertgrenze für die Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer liegt bei 22,- €. Wer demzufolge keine Angaben bezüglich des Warenwertes (Alternative 2) oder falsche bzw. unvollständige Angaben macht (Alternative 1) und somit Steuern verkürzt, d.h. dass diese nicht, nicht in voller Höhe oder nicht rechtzeitig festgesetzt werden, oder für sich oder einen anderen einen nicht gerechtfertigten Steuervorteil erlangt, macht sich wegen Steuerhinterziehung strafbar. Eine Steuerhinterziehung kann mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.


Ist es erlaubt Viagra online zu verkaufen? Teil 2

Der Online-Versand von rezeptfreien sowie rezeptpflichtigen Medikamenten ist in allen europäischen Staaten auf staatlicher Ebene geregelt, so dass sich die geltenden Bestimmungen von EU-Land zu EU-Land stark unterscheiden können.

In Deutschland ist der Versand von rezeptpflichtigen Mitteln nur legal, wenn Patienten der Versandapotheke ein gültiges Rezept von einem Arzt vorlegen können. Denn Apotheken dürfen nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG) bestimmte Arzneimittel nur bei Vorliegen einer ärztlichen Verschreibung abgegeben werden.

Medikamente ohne Rezept bestellen

Es bedarf also eines Arztrezeptes. Die Frage ist, ob hier ein Online-Rezept eines Arztes den tatsächlichen Besuch in der Praxis ersetzen kann:

In Deutschland gilt hier: Nein! Trotz des eHealth-Gesetzes, das u.a. Videosprechstunden in Grenzen erlaubt, können Rezepte nicht über einen Online-Fragebogen ausgestellt werden. Auch die reine Online-Behandlung ist in Deutschland verboten. Denn hier dürfen Ärzte laut § 7 Abs. 4 der (Muster-)Berufsordnung eine Diagnose nicht ausschließlich über Print- oder Kommunikationsmedien stellen. So ist die Videosprechstunde ist aber bislang streng begrenzt auf wenige Anwendungsfelder wie zum Beispiel die Kontrolle von Wunden. Zudem ist eine Fernbehandlung nur zugelassen, wenn Arzt und Patient sich bereits persönlich kennen und der Arzt den Patienten bereits in der Praxis untersucht hat. In Deutschland zugelassene Ärzte würden mit dem Geschäftsmodell von Versandapotheken wie DrEd gegen ihre Berufsordnung verstoßen.

In Großbritannien und den Niederlanden darf auch eine Erstbehandlung online durchgeführt werden. Gerade in den Vereinigten Königreichen ist die ärztliche Anamnese über das Internet gängige Praxis. Patienten können dort rezeptpflichtige Medikamente ohne bereits vorliegendes Rezept online bestellen. Bevor eine solche Bestellung jedoch ausgeführt werden kann, muss ein Arzt den Gesundheitszustand des Patienten aufnehmen und eine Beurteilung treffen, ob das rezeptpflichtige Medikament geeignet ist und bedenkenlos an den Patienten versendet werden kann. Dies geschieht meist durch die Beantwortung spezifischer Fragen vor der Bestellung, kann in einzelnen Fällen aber auch über Videokonsultationen o.Ä. stattfinden. Telemedizinische Angebote wie Online Kliniken, welche auf Basis einer Online Sprechstunde funktionieren, sind jedoch in Ihrem Handelsspektrum eingeschränkt. So kann längst nicht jedes Krankheitsbild sinnvoll und angemessen behandelt werden. Gängige behandelte Krankheitsbilder und verschriebene Medikamente ist aber insbesondere Viagra.

Potenzmittel online bestellen

Trotzdem online ein Rezept bekommen

Und EU-Bürger genießen darüber hinaus ein entscheidendes Recht. Möchte sich ein Patient von einem Arzt im EU-Ausland, fernab seines Heimatsstaates, behandeln – und ein Rezept ausstellen – lassen, so ist ihm dies gestattet (EU-Patientenmobilitätsrichtlinie).

Nun stellt sich aber die zweite Frage: Wo kann man das Rezept einlösen? Zunächst war es hier so, dass ein ärztliches Rezept, welches von einem in der EU zugelassenen Arzt ausgestellt wurde, grundsätzlich in allen Mitgliedsstaaten Gültigkeit besaß. So konnte man auch zur heimischen Apotheke gehen oder es sich in einer deutschen Versandapotheke bestellen. Doch weil die EU-Online-Ärzte und -apotheken dies ausnutzten, gilt nun in Deutschland das Fernverschreibungsverbot in § 48 Abs. 1 Nr. 3 AMG. Demnach dürfen Apotheker in Deutschland Rezepte nur noch akzeptieren, wenn sie sicher sind, dass vorher ein direkter Kontakt zwischen Arzt und Patient stattgefunden hat. Das heißt: Der Apotheker wird zur Kontrollinstanz – er bekommt vom Gesetzgeber die Aufgabe, das Fernverschreibungsverbot umzusetzen. Es besteht also ein Verbot für deutsche (Online-)Apotheken, die Rezepte von DrEd & Co. einzulösen.

Seitdem arbeitet DrEd mit europäischen Versandapotheken zusammen, so dass nunmehr Medikamente statt Rezepten verschickt werden. Doch auch hier darf man nicht von jeder EU-Versandapotheke nach Deutschland bestellen. Nach § 73 AMG unterliegen Arzneimittel aus anderen Ländern grundsätzlich einem gewerblichen Verbringungsverbot nach Deutschland. Danach dürfen Private erst einmal keine Medikamente aus dem Ausland über Online-Apotheken nach Deutschland einführen.

Viagra rezeptfrei bestellen

Für EU-Apotheken und andere Vertragsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums gibt es aber Ausnahmen. Die Einfuhr per Versand von in Deutschland zugelassenen Arzneimitteln ist dann zulässig, wenn die EU-/EWR-Apotheken dem deutschen Recht vergleichbare Sicherheitsstandards anwenden, § 73 Abs. 1 Nr. 1a AMG. Hierzu gibt es Liste des Bundesministeriums für Gesundheit, wonach man als „Endverbraucher“ von Apotheken aus folgenden Ländern nach Deutschland bestellen darf:

  • Island
  • den Niederlanden (hier nur, wenn gleichzeitig eine Präsenzapotheke existiert)
  • Schweden (hier nur für verschreibungspflichtige Arzneimittel)
  • Tschechien (hier nur für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel)
  • das Vereinigte Königreich

Nach all dem ist der Dienst in der Form, wie er jetzt betrieben wird, wohl noch legal.


Das Potenzmittel Levitra Professional

Levitra Professional ist eine verbesserte Version von Original Levitra. Der Wirkstoff Vardenafil der in Levitra Professional enthalten ist wird durch die verbesserte Formel schneller vom Körper absorbiert und aufgenommen. Somit hat Levitra Professional eine schnellere Wirkung als das Original von Bayer HealthCare. Die Wirkungszeit beträgt bis zu 12 Stunden, im Vergleich zu Levitra 20mg also in etwa das Doppelte. 

In der Versandapotheke Aponet können Sie Levitra Professional ohne Rezept kaufen.

Anwendung von Vardenafil

Vardenafil wird zur Behandlung von Impotenz (erektiler Dysfunktion) eingesetzt und dient dazu Erektionsstörungen zu verringern. Der Wirkstoff Vardenafil hat keine luststeigernde Wirkung und führt nicht "automatisch" zu einer Erektion, sondern verbessert die Fähigkeit, auf eine sexuelle Erregung mit einer Erektion zu reagieren. Vardenafil wird dazu als Tablette etwa eine halbe bis eine Stunde vor einem beabsichtigten Sex eingenommen. Die Diagnose der Impotenz kann nur von einem Arzt durch Befragung und gründliche körperliche Untersuchung des Patienten gestellt werden. Vor Anwendung des Wirkstoffs müssen der Zustand des Herz-Kreislauf-Systems und der Blutgefäße sorgfältig ärztlich geprüft werden.

Levitra für besseren Sex

Wirkung von Levitra Professional

Vardenafil gehört wie Tadalafil zur Gruppe der Phosphodiesterasehemmer und entfaltet als Mittel gegen erektile Dysfunktion seine Wirkung durch direkte Förderung der Durchblutung im Penis. Die Wirkung von Vardenafil setzt innerhalb eines Zeitraums von 25 Minuten bis maximal einer Stunde nach der Einnahme ein und hält bis zu 12 Stunden an. Durch sehr fettes Essen vor der Einnahme kann die Wirkung des Wirkstoffs verzögert werden. Als Anfangsdosis werden fünf Milligram Vardenafil empfohlen. Die Maximaldosis beträgt 20 Milligram des Wirkstoffs, der höchstens einmal täglich angewendet werden darf. Mehr Informationen zum Ablauf einer Erektion erhalten Sie hier.

Hinweise zur Einnahme

Nehmen Sie eine Tablette Levitra Professional mit etwas Flüssigkeit 30-45 Minuten vor dem Sex ein. Erhöhen Sie auf keinen Fall die Dosierung falls es nicht ausdrücklich von einem Arzt verordnet wurde. Die tägliche Dosierung von Levitra sollte 20mg (1 Tabl. Levitra Professional) nicht überschreiten. Eine Dauererektion könnte die Folge sein, die unter Umständen auch schmerzhaft sein kann.