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Das Arztgespräch bei Erektionsstörungen

Der Gang zum Arzt ist der erste Schritt, um Erektionsstörungen oder Impotenz erfolgreich zu behandeln. Jedoch ist für viele Männer dieses Gespräch alles andere als einfach und deshalb sollten Sie sich darauf vorbereiten. Doch welche Fragen kommen auf Sie zu? Wir bieten Ihnen einen Selbsttest in Form eines Fragebogens an. Dort beantworten Sie folgende Fragen:

  • Wie zuversichtlich sind Sie, bei sexueller Erregung eine Erektion zu bekommen?
  • Wie häufig ist Ihre Erektion hart genug für eine Penetration?
  • Wie häufig konnten Sie nach der Penetration die Erektion beim Geschlechtsverkehr aufrecht erhalten?
  • Konnten Sie die Erektion bis zum Ende des Geschlechtsverkehrs aufrecht erhalten?
  • Wie oft würden Sie den Geschlechtsverkehr mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner als befriedigend einstufen?

Den ersten Schritt zur Behandlung Ihrer Erektionsstörungen muss von Ihnen kommen: Sprechen Sie mit einem Arzt über Ihre erektile Dysfunktion!

Betroffenen Männern fällt es natürlich schwer, mit einem Fremden, uns sei es der Arzt, über ein solch intimes, oft peinliches Thema zu sprechen. Im Vorhinein können Sie sich Informationen zur erektilen Dysfunktion auch über andere Quellen, z. B. das Internet, eingeholen. Sie werden im Internet, z.B. bei Erektionsverlust.com auch viele nützliche Informationen finden: Doch selbst die beste Internetseite kann den Besuch beim Arzt nicht ersetzen.

Es ist klar, dass dieses Gespräch Ihnen schwer fällt, und doch ist es wichtig, dass Sie Ihre Ängste überwinden und offen mit Ihrem Arzt über Ihre Erektionsstörungen reden. Er wird Ihr Problem auf jeden Fall ernst nehmen und zusammen mit Ihnen entscheiden, welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist. Ihr Arzt hat entsprechende Erfahrungen mit der Behandlung von erektiler Dysfunktion. Und denken Sie daran, Sie sind mit Ihrem Problem nicht allein.

Da jedoch Erektionsstörungen auch ein Hinweis auf andere schwere Erkrankungen seinkönnen , ist es wichtig, dass Sie sich frühzeitig untersuchen lassen.


Das Potenzmittel Cialis Super Active

Cialis Super Active rezeptfrei bestellenCialis Super Active ist eine stärkere und verbesserte Version von Cialis Original und wirkt deutlich schneller als bisherige Cialis-Potenzmittel. Es wirkt durch super-aktive Formulierung, die der Potenzpille die kürzeste Einschaltzeit, eine längere Zeitdauer und 100% positive Ergebnis gibt.

Super Active ist ein Cialis Generika, also ein Nachahmerprodukt, mit dem gleich Wirkstoff Tadalafil. Durch intensive Studien und Entwicklungen wurden die Zusammensetzung des Potenzmittels verbessert, so dass durch Generika einige Verbesserungen auftreten. Bei Cialis Super Active ist die Zeit der Wirkung wesentlich rascher als beim Original Potenzmittel. Wenn Sie also Sex haben möchten, sind die Super Active vorzuziehen.

Erste Erfahrungen zeigen, dass Super Active dabei ebenso wirksam gegen Erektionsprobleme ist wie das Original. Von daher ist es eine gute Alternative zu den bisher auf dem Markt in Deutschland erhältlichen Potenzmitteln. Gerade wenn der Erektionsverlust plötzlich auftritt, sind die Super Active auf jeden Fall eine wertvolle Erektionshilfe, da die Wirkung sehr schnell eintritt.

Hilfe gegen Impotenz für ein besseres Sexleben

Hinweise zur Einnahme von Cialis Super Active

Die Wirkung setzt etwa 5 – 7 Minuten nach der Einnahme ein und kann bis zu 36 Stunden andauern. Die Wirkung von Tadalafil besteht in der Blockierung des Enzyms Phosphodiesterase 5. Es bewirkt eine Verlängerung der Muskelentspannung in Corpora cavernosa (Schwellkörper) im Penis. Die Muskeln erschlaffen, genügend Blut strömt in den Penis ein. Die Erektion stabilisiert sich somit. Das Medikament verlängert die Erektionsdauer, intensiviert die Lust. Zudem wirkt es positiv auf die Psyche des Mannes aus.
Die Cialis Super Active muss oral eingenommen werden. Etwas Wasser sollte verwendet werden. Vor der Einnahme sollte der Anwender die Packungsbeilage genau durchlesen. Vor allem, wenn andere Medikamente eingenommen werden, sollte er vor einer Anwendung die Packungsbeilage sorgsam lesen.

Mögliche Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen von Cialis Super Active. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht. Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Kopfschmerzen
  • Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush)
  • Sehstörungen (gelegentlich)
  • Überreizbarkeit des Magens. Sie ist gekennzeichnet durch Völlegefühl, Magendruck
  • laufende Nase

Für Männer die unter erektiler Dysfunktion leiden, ist Cialis Super Active eine sehr gute Erektionshilfe. Erfahrungen zeigen, dass es ebenso wirksam Erektionsstörungen behebt wie das original und eine Erfolgsquote von ca. 90 Prozent hat. Die Wirkung tritt dabei wesentlich schneller ein, was spontanen Sex ermöglicht. Sollte der Erektionsverlust plötzlich auftreten, ist Super Active ebenfalls vorzuziehen, weil Sie damit um einiges schneller darauf reagieren können.

In der Versand Apotheke können Sie das Potenzmittel Cialis Super Active online bestellen. Nutzen Sie die Vorteile einer Internet Apotheke mit einer breiten Auswahl an erfolgreichen Potenzmitteln, mit einem schnellen, diskreten Versand und der Möglichkeit, Potenzmittel rund um die Uhr bequem von zu Hause aus zu bestellen.


Preise für Potenzmittel

Viagra als ErektionshilfeJeder kennt sie, viele Männer brauchen sie – die Potenzpille Viagra. Seitdem sie Ende der 90-er Jahre auf den Markt kam und ihren Siegeszug startete, hat sie schon zahlreichen Männern die unter Erektionsverlust leiden geholfen. Der Hersteller Pfizer, der durch den Patentschutz lange Zeit gut verdient hat, musste aber in der Vergangenheit massiv den Preis senken. Grund dafür war, dass der Patentschutz für die blaue Wunderpille Mitte 2013 ausgelaufen ist und somit Viagra auch von anderen Pharma-Herstellern produziert und vermarktet werden durfte. Wo mehr Angebot ist, fallen die Preise – und das ist gut für den Verbraucher.

Viagra ist ein sehr wirksames, zuverlässiges Potenzmittel, dass aber durchaus seinen Preis hatte und daher für viele Männer schlicht zu teuer war. Alternativen wie Cialis, Levitra oder Kamagra sind zwar ebenso effektiv, doch für manche Männer soll es einfache das Beste sein was es auf dem Markt gibt – Viagra. Durch die massiven Preissenkungen können sich jetzt auch Männer Viagra leisten, die vorher noch dankend ablehnen mussten.

Viagra gehört zu den sogenannten PDE-5-Hemmern. Durch verschiedene Botenstoffe, die durch den Wirkstoff Sildenafil aktiviert werden, kommt es zur Erschlaffung der Schwellkörper im Penis, sodass mehr Blut einfliessen kann und es in der Folge zur Erektion kommt. Die PDE-5-Hemmer haben sich in vielen Fällen von erektiler Dysfunktion als zuverlässige Erektionshilfen erwiesen. Es sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass Potenzmittel nicht in allen Fällen von Erektionsstörungen helfen.

Sex mit Erektionshilfen

Viagra gibt es nun in vielen Variationen zu kaufen. Jeder Hersteller möchte sein Produkt exklusiv vermarkten und wo es vorher Viagra Original und Viagra Generika von Pfizer gab, sind nun in der Direkt Apotheke Viagra Professionell oder Viagra Gold Generika zu bestellen. Die Inhaltsstoffe sind gleich und alle Potenzmittel müssen einen Qualitätstest der Prüfungsbehörden überstehen. Sie können sich also sicher sein, dass Viagra auch drin ist, wo Viagra drauf steht.

Nutzen Sie die Möglichkeit und helfen Sie Ihrer Potenz auf die Sprünge. Potenzmittel kaufen ist heutzutage keine Tabu mehr, auch wenn nicht jeder darüber spricht. Gerade das Internet macht es möglich, diskret und schnell diese Erektionshilfe zu kaufen.


Erektionsprobleme Selbsttest

Ob Sie Erektionsprobleme haben, können Sie durch einen Selbsttest in Form eines Fragebogens herausfinden. Es gibt dafür den sogenannten IIEF-5-Score (International Index of Erectile Function). Die in diesem Test gestellten Fragen erlauben eine Beurteilung der Erektionsprobleme und damit auch eine Einteilung wie schwer die Potenzprobleme ausfallen.

Der betrachtete Zeitraum umfasst die letzten sechs Monate.

Wie hoch schätzen Sie Ihre Zuversichtlichkeit ein, bei sexueller Stimulation eine Erektion zu bekommen und diese auch aufrecht erhalten zu können?

Sehr niedrig – 1 Punkt

Niedrig – 2 Punkte

Moderat – 3 Punkte

Hoch – 4 Punkte

Sehr hoch – 5 Punkte

 

Wie häufig war Ihre Erektion nach sexueller Stimulation hart genug für eine Penetration?

Fast nie/nie – 1 Punkt

Selten – 2 Punkte

Manchmal – 3 Punkte

Meistens – 4 Punkte

Fast immer/immer – 5 Punkte

Sex als Erektionshilfe

Wie häufig konnten Sie Ihre Erektion beim Sex aufrecht erhalten, nachdem Sie in Ihre Partnerin eingedrungen waren?

Fast nie/nie – 1 Punkt

Selten – 2 Punkte

Manchmal – 3 Punkte

Meistens – 4 Punkte

Fast immer/immer – 5 Punkte

 

Wie schwierig ist es für Sie, Ihre Erektion bis zum Ende des Sex aufrecht zu erhalten?

Extrem schwierig – 1 Punkt

Sehr schwierig – 2 Punkte

Schwierig – 3 Punkte

Sehr wenig – 4 Punkte

Überhaupt nicht schwierig – 5 Punkte

Hilfe gegen Erektionsverlust

Wie oft würden Sie den Sex mit Ihrer Frau/Partnerin als befriedigend einstufen?

Fast nie/nie – 1 Punkt

Selten – 2 Punkte

Manchmal – 3 Punkte

Meistens – 4 Punkte

Fast immer/immer – 5 Punkte

 

Auswertung des Selbstests

Addieren Sie die Punkte hinter den Antwortmöglichkeiten um den Schweregrad der Erektionsstörungen bestimmen zu können. Wichtig ist, dass dieser Selbsttest keine ärztliche Diagnose ersetzt.
25-22 Punkte – keine erektile Dysfunktion
21-17 Punkte – schwache erektile Dysfunktion
16-12 Punkte – schwache bis moderate erektile Dysfunktion
11-8 Punkte – schwache erektile Dysfunktion
7-5 Punkte – schwere erektile Dysfunktion


Häufigste Ursachen für Impotenz

Die Ursachen für Erektionsstörungen können ganz unterschiedlich sein und oft greifen die Faktoren ineinander. In den meisten Fällen treten mehrere Ursachen zusammen auf, weshalb bei einer genauen Ursachenforschung alle Risikofaktoren näher beleutet werden sollten. So gibt es bestimmte Faktoren die ein größeres Risiko darstellen Impotenz zu begünstigen als andere Faktoren. In einer Liste haben wir für Sie die Risikofaktoren nach der Wahrscheinlichkeit zusammengefasst.

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen     33 %    
  • Diabetes     25 %  
  • Verletzungen & Nervenerkrankungen            11 %  
  • Operationen am Becken     10 %
  • Nebenwirkungen von Medikamenten       8 %
  • Rauchen & Alkohol       7 %  
  • Hormonelle Störungen       6 %

Der mit Abstand häufigste Grund für erektile Dysfunktion sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Gefäßverkalkungen, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel). Dahinter folgt Diabtes als Krankheitsursache. Die dabei auftretenden hohen Blutzuckerwerte führen zu einer Verdickung der Innenwände der Blutgefäße und in der Folge kann nicht genug Blut in den Schwellkörper fließen.

Bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose können ebenso wie bei Operationen im Beckenbereich die Nervenbahnen beschädigt werden, was dann ebenfalls zu zum Erektionsverlust führen kann.

Nicht zu vernachlässigen als Ursache für Impotenz sind Rauchen und Alkohol. Gerade das Rauchen bewirkt eine Verkalkung der Arterien was zu einer Beeinträchtigung der Durchblutung führt. Mit dem Rauchen aufhören ist also eine Vorbeugungs-Maßnahme um Erektionsprobleme zu vermeiden.

 


Hilfe durch Potenzmittel

Als 1998 Viagra auf den Markt kam, konnte wohl niemand erahnen, welchen Siegenszug das Potenzmittel antreten würde. Mittlerweile gibt es jedoch eine Vielzahl anderer Potenzmittel die Männern mit Erektionsstörungen wirksame Hilfe bieten. Viagra wird auch blaue Wunderpille genannt, doch ist dies ein eher unseriöser Name. Zwar bietet Viagra vielen Männern die langersehnte Hilfe, doch nicht in allen Fällen von Erektionsproblemen helfen Potenzmittel.

Die Umsätze für Potenzmittel wachsen konstant. Immer mehr Männer greifen zu Viagra, Cialis oder Levitra, die dabei helfen die Zu- und Abfuhr des Blutes im Penis zu regulieren. Jedoch sollten betroffene Männer die Ursachen ihrer Erektionsprobleme medizinisch untersuchen lassen. In den meisten Fällen spielen organische und seelische Probleme eine Rolle, sodass nicht in jedem Fall Potenzmittel helfen können.

Wenn der Kopf Probleme verursacht

Viele Männer sind der Meinung, solange sie morgens eine Erektion haben oder sich selbst befriedigen können, sei mit ihrem "besten Freund" alles in Ordnung. Doch Sex zu haben ist etwas ganz anderes. Wirkstoffe wie Sildenafil oder Tadalafil helfen nur bei Durchblutungsstörungen und psychologischen Problemen. Sind andere Ursachen für den Erektionsverlust verantwortlich (kaputte Nerven, Beckenbodenschwäche, Hormonmangel), ist die Einnahme von Potenzmitteln völlig umsonst.

Sind diese körperlichen Ursachen nicht verantwortlich, treten psychische Probleme in den Mittelpunkt. Körperlich ist der Mann zwar in der Lage eine Erektion zu haben, aber in bestimmten Situationen kann er es einfach nicht. Ein Arzt kann in diesem Fall herausfinden, warum der Körper streikt.

Männer fühlen sich beim Sex oft unter Druck gesetzt, funktionieren zu müssen – die Erektion wird überhöht in den Mittelpunkt gestellt und der Druck eine zu bekommen, überlagert alle anderen Gedanken. Der Ansatz einer erfolgreichen Behandlung sieht dann so aus, dass der Gedanke an eine Erektion so weit wie möglich weggeschoben wird – um dann eine Erektion zu bekommen. Entsprechende Therapien bieten Hilfe für Paare an und sollen das Sexleben deutlich verbessern.

Potenzmittel als Hilfe

Sollte der Arzt medizinisch und psychologisch geklärt haben, dass die Erektionsprobleme mit Potenzmittel behandelt werden können, muss noch geklärt werden, ob der Mann die Wirkstoffe auch verträgt. Männer mit Herzproblemen sollten auf die Einnahme von Potenzmitteln verzichten. Ebenso sollte bei der Einnahme von Medikamenten geklärt werden, ob sich diese mit Viagra & Co. "vertragen". Sollten Sie Potenzmittel einnehmen, verzichten Sie auf Alkohol. Untersuchungen zeigen, dass die gleichzeitige Einnahme von Alkohol und Potenzmitteln die Wirkung herabsetzt und nicht zum gewünschten Ergebnis führt.

 

 


Erektionsproblemen vorbeugen

Erektionsprobleme kommen häufiger vor als gedacht. Nicht nur bei Männern höheren Alters, sondern auch zunehmend bei jüngeren Männern. Untersuchungen zeigen, dass etwa die Hälfte aller Männer im laufe ihres Lebens mit Erektionsstörungen zu kämpfen haben. Die Ursachen dafür können ganz verschieden sein, jedoch sind sehr häufig Durchblutungsstörungen oder auch Stress dafür verantwortlich.  Mit einem gesunden Lebenswandel können Sie vielen Risikofaktoren vorbeugen und somit die Gefahr von Erektionsstörungen vermindern.

Durchblutungsstörung

Die Erektion ist ein recht komplexer Durchgang und basiert auf der guten Durchblutung der Blutgefäße, des Schwellkörpers und der männlichen Geschlechtsorgane. Deshalb können sich Durchblutungsstörungen auch auf die sexuelle Funktionsfähigkeit auswirken. Eine gesunde Lebensweise, ausgewogene Ernährung und Sport umfassend, kann die Bildung von Gefäßverengungen verringern und somit auch der Gefahr von erektiler Dysfunktion vorbeugen.

Erektionsprobleme als Vorbote von Erkrankungen

Es gibt verschiedene Erkrankungen, bei denen Erektionsprobleme eine Begleiterscheinung oder Vorbote sein kann. Die Zuckerkrankheit oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Folge von Gefäßveränderungen und basieren auf die gleichen Risikofaktoren: Übergewicht, Stress, zu wenig Bewegung, Rauchen und Alkoholkonsum. Sind ein oder mehrere dieser Faktoren gegeben, steigt die Gefahr an einem überhöhten Blutdruck oder erhöhten Cholesterinspiegels zu leiden. Dies wiederum kann erektile Dysfunktion nach sich ziehen.

Beziehung und Partnerschaft

Es gibt nicht wenige Männer, die trotz eines gesunden Lebenswandels im Alter von Erektionsstörungen betroffen sind. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass eine gut funktionierende, offene Partnerschaft viel dazu beiträgt, weniger unter den Folgen von sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. Offen über Sorgen und Probleme reden zu können ist wichtig für eine ausfüllende Beziehung. Mehr über dieses Thema erfahren Sie auch unter dem Artikel – Erektionsverlust – Reden, Verstehen, Behandeln.


Erektile Dysfunktion – Übernimmt das die Krankenkasse?

Viele Männer die Erektionsprobleme haben, suchen baldmöglichst den Arzt Ihres Vertrauens auf. Dort können Ihnen verschiedene Erektionshilfen vorgestellt werden, die von Fall zu Fall sehr wirksam sein können. Da die meisten Männer dieses Problem schnell aus der Welt schaffen wollen, zahlen Sie die anfallenden Kosten ohne lange zu diskutieren, doch ist das in jedem Fall notwendig? Es ist durchaus lohnenswert zu schauen, ob die eigene Krankenkasse die anfallenden Kosten übernimmt, denn die Behandlung von Erektionsstörungen kann mitunter teuer sein.

Erektionsprobleme und ihre Ursachen

Die Ursachen für Erektionsstörungen können sehr vielfältig sein und damit auch die Behandlungsmethoden. Erektionsprobleme können auch Anzeichen ernsthafter Erkrankungen sein die unbedingt behandelt werden müssen. Für eine genaue Diagnose ist der Besuch beim Arzt unabdingbar. Die Kosten für eine Behandlung der erektilen Dysfunktion können bis zu 600 Euro betragen. Für betroffene Männer ist es deshalb wichtig zu wissen, ob die Krankenkasse anfallende Beräge übernimmt.


Diagnoseleistungen werden übernommen

Ob die Kosten für eine Behandlung der Erektionsstörungen übernommen werden ist in zwei gesetzlichen Grundsätzen geregelt. Zum einen sagt das Sozialgesetzbuch, dass jeder Versicherte den Anspruch hat, dass die erkannte Krankheit behandelt wird und die Kosten von der Krankenkasse getragen werden. Des Weiteren hat das Bundessozialgericht entschieden, dass erektile Dysfunktion eine Krankheit ist.

In den Leitlinien zur Diagnose und Therapie der erektilen Dysfunktion ist beschieben, welche Untersuchungen für eine genaue Diagnose notwendig sind. Dazu zählen eine vollständige Anamnese einschließlich der Sexualanamnese, die körperliche Untersuchung, Blutuntersuchungen mit Feststellung des Hormonstatus sowie eine Ultraschalluntersuchung. Weiterhin zählt ein Schwellkörperinjektionstest dazu, mit dessen Hilfe man im Ultraschall organische Probleme verbessert darstellen kann. Alle diese Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

Kostenübernahme für Therapieleistungen

Die Kostenübernahme für Therapieleistungen ergibt allerdings ein anderes Bild. Das Sozialgesetzbuch schreibt seit 2004 einen Paragraphen vor, dass Potenzmittel zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit sogenannte Lifestyle-Drogen sind – und daher die Kostenübernahme vollständig ausschließt. Seitdem bezahlen Krankenkassen nur noch Vakuum-Erektionshilfen, Schwellkörper-Implantate, Erektionsringe, eine Operation sowie psychotherapeutische Behandlungen. Als kurzes Fazit: Die Krankenkasse übernimmt die Diagnose- und Beratungskosten, jedoch nicht die Kosten für Potenzmittel wie Cialis oder Viagra.

Ausnahmefälle

Für Beamte und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gilt die Regel, dass Medikamente nicht bezahlt werden. Das geht sogar so weit, dass auch Erektionshilfen nicht bezahlt werden. Jedoch gab es in der Vergangenheit viele widersprüchliche Klagen und Urteile, die kein einheitliches Bild ergeben. Hier ist wirklich nur von Fall zu Fall zu schauen. Privatversicherte haben die Chance, insofern die Kostenübernahme nicht eindeutig ausgeschlossen wird, dass sie übernommen werden.


Erektionsverlust – Reden, Verstehen, Behandeln

Für viele Paare ist ein ausfüllenden Sexleben unabdingbar. Sind Männer dann von Erektionsstörungen betroffen, ist dies für beide Partner eine Belastung und führt in vielen Fällen auf zu Beziehungskrisen. Offizielle Zahlen lassen darauf schließen, dass etwa ein Viertel aller Männer im Laufe ihres Lebens schon mit solchen Krisen zu kämpfen hatten. Gerade für Männer, die nicht gern über eigene Probleme reden, sind solche Situationen oft ein unüberwindbares Hinderniss. Aber auch als Partnerin leidet man darunter. Das eigene Sexleben wird unterdrückt, Unverständnis herrscht und Unzufriedenheit ist die Folge. In solchen Fällen ist Geduld, Verständnis und Offenheit für beide vonnöten, auch wenn es nicht immer einfach ist.

 

Erektionsstörungen aus Sicht der Frau

Erektionsprobleme stehen nicht auf einmal vor der Tür, sondern schleichen sich langsam in das Sexleben ein. Klappt es mal nicht mit einer stabilen Erektion, ist dies meist kein Grund zur Beunruhigung. Anstatt ohne Grund Druck zu machen, sollte die Partnerin in diesem Fall Verständnis zeigen. Frauen neigen oft dazu, die Gründe dann bei sich selbst zu suchen, was aber ebenso unnötig ist. Wirkt sich die erektile Dysfunktion jedoch dauerhaft auf das Sexleben aus, entsteht bei vielen Frauen Gesprächsbedarf. Während sie darüber reden wollen, ziehen sich Männer meist komplett zurück. Unverständnis, Streit, Schuldzuweisungen und Unzufriedenheit sind die Folge und nicht selten dann auch eine Beziehungskrise.

Erektionsstörungen aus Sicht des Mannes

Männer reagieren beim ersten Auftreten von Erektionsproblemen relativ gelassen und machen meist Stress oder Müdigkeit dafür verantwortlich. Treten Erektionsstörungen jedoch über einen längeren Zeitraum auf, und sucht die Partnerin dann ein klärendes Gespräch, muss Mann sich dann dem Problem stellen. Doch Männer wollen dann nicht darüber reden, auch nicht mit der Partnerin. Viele betroffene Männer ziehen sich immer weiter zurück und schränken lieber ihr Sexleben ein, als sich dem Problem zu stellen. Die Reaktionen reichen von Ignoranz bis hin zu Reizbarkeit, Wut oder dem Gefühl nur ein "halber Mann" zu sein.

Die richtige Reaktion auf Erektionsverlust

Wie soll man also mit dieser Situation am besten umgehen? Erzwingen Sie das Thema nicht, denn zu viel Druck löst oft eine heftige Gegenreaktion aus. gehen Sie behutsam an das Thema heran, denn ein Totschweigen ist ebenso wenig förderlich. Als Erstes können Sie sich umfassend über das Thema Erektionsverlust und erektile Dysfunktion informieren und welche Erektionshilfen es gibt. Mit Informationen über mögliche Ursachen und auch Behandlungsmethoden haben Sie ein Basis, auf der sich auch Lösungen leichter finden lassen. Vermeiden Sie emotionale Situationen, denn ein ruhiges, sachliches Gespräch isz wesentlich hilfreicher als eine überhitzte Diskussion.

Seien Sie sich bewusst, dass auch in einer funktionierenden Partnerschaft das Thema Erektionsprobleme nie einfach ist. Klare Regeln sind für ein offenes Gespräch serh wichtig, denn bei einem "offenen Schlagabtausch" zieht sich ein Partner oftmals aus dem Gespräch zurück. Gefühle sollten Sie als "ich"-Satz formulieren. Verwenden Sie keine Verallgemeinerungen wie "nie" oder "immer". Verständnis und Fürsorge zu zeigen ist hilfreicher, damit der Partner sieht, dass Sie auf "seiner" Seite stehen. Nehmen Sie Ihren Partner ernst und zeigen Sie ihm, dass sie gemeinsam dieses Problem durchstehen. Hat sich Ihr Partner dem Problem einmal gestellt, können erste rationale Schritte zur Behebung, wie z.B. der Besuch beim Arzt ins Auge gefasst werden.


Ursachen von Erektionsstörungen

Erektionsstörungen sind für betroffene Männer in den meisten Fällen ein Tabu-Thema und somit besteht oft ein Unwissen über die Erektion und die Probleme die zu Erektionsproblemen führen können. Erst dann können wir begreifen, wie komplex der Vorgang einer Erektion ist und wie viele Angriffspunkte es gibt, die zu Störungen führen können. Schauen wir uns daher zuerst die Erektion an.

Wie schon oben angeführt ist die Entstehung und Aufrechterhaltung der Erektion ein sehr komplexer Vorgang. Viele Einzelvorgänge wirken dabei zusammen und gehen nahtlos ineinander über. Erst so können wir verstehen, was für eine stabile Erektion vonnöten ist und was im Körper vor sich geht.

  1. Sinnliche Reize werden im Gehirn aufgenommen und ausgewertet.
  2. Über das autonome Nervensystem werden Nervenimpulse vom Gehirn an den Penis gesendet.
  3. Neurotransmitter die an den Nervenende freigesetzt werden, lösen eine komplexe biochemische Reaktion aus die die Schwellkörpermuskulatur erschlaffen lassen.
  4. In der erschlafften Schwellkörpermuskulatur entstehen Hohlräume, die nun mit Blut ausgefüllt werden können.
  5. Durch das einströmende Blut vergrößert sich der Penis. Der Schwellkörper ist von einer festen Haut umgeben. Durch die Ausdehnung werden die umgebenden Venen komprimiert und der Blutabfluss stark gedrosselt.
  6. Damit der Penis vollständig versteift, kommt es zu einer Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur und entsteht eine stabile, starke Erektion.

Wir haben den Vorgang der zur Erektion führt in kurzen Stichpunkten zusammengefasst, doch auch so ist zu ersehen, dass der Ablauf an vielen Stellen gestört werden kann. Probleme die zum Erektionsverlust führen, können sowohl körperliche (physische, organische) als auch seelische (psychische) Ursachen haben. Jedoch geht man nach neuesten Untersuchungen davon aus, dass sich die verschiedenen Faktoren die zu Erektionsstörungen führen gegenseitig bedingen und verstärken. In den weitaus meisten Fällen kommt also nicht nur eine Ursache dafür in Frage. Es ist also nicht immer eine klare Unterscheidung möglich, ob nun organische oder psychische Ursachen verantwortlich sind. Ganz im Gegenteil, oft sind körperliche und seelische Ursachen in Betracht zu ziehen.

Gerade in der heutigen Gesellschaft, die Männlichkeit mit Potenz gleichsetzt, ziehen rein organisch bedingte Erektionsprobleme in vielen Fällen auch psychische Probleme nach sich. Es kommt zur Minderung des Selbstwertgefühls, zu Versagensängsten, fehlender Lust auf Sex oder gar Depressionen. Der Kopf spielt dann eine große Rolle und die Erektionsstörungen verstärken sich. Es kommt zu einem Teufelskreislauf, aus dem sich scheinbar kein Ausweg findet. Beim Sex kommt es zu einer intensiven Selbstbeobachtung und wenn Probleme auftreten, kommen Stress und Angst hinzu – und die Erektionsstörungen treten verstärkt auf.

Nur eine genaue Diagnose durch einen Facharzt kann klären welche Ursachen in Betracht kommen und sollte sowohl körperliche als auch seelische Ursachen nicht aus dem Blick verlieren. In einer kleinen Reihe werden wir zukünftig detaillierter auf psychische und physische Ursachen eingehen um betroffenden Männern umfassende Informationen und Anhaltspunkte bieten zu können.