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Das Arztgespräch bei Erektionsstörungen

Der Gang zum Arzt ist der erste Schritt, um Erektionsstörungen oder Impotenz erfolgreich zu behandeln. Jedoch ist für viele Männer dieses Gespräch alles andere als einfach und deshalb sollten Sie sich darauf vorbereiten. Doch welche Fragen kommen auf Sie zu? Wir bieten Ihnen einen Selbsttest in Form eines Fragebogens an. Dort beantworten Sie folgende Fragen:

  • Wie zuversichtlich sind Sie, bei sexueller Erregung eine Erektion zu bekommen?
  • Wie häufig ist Ihre Erektion hart genug für eine Penetration?
  • Wie häufig konnten Sie nach der Penetration die Erektion beim Geschlechtsverkehr aufrecht erhalten?
  • Konnten Sie die Erektion bis zum Ende des Geschlechtsverkehrs aufrecht erhalten?
  • Wie oft würden Sie den Geschlechtsverkehr mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner als befriedigend einstufen?

Den ersten Schritt zur Behandlung Ihrer Erektionsstörungen muss von Ihnen kommen: Sprechen Sie mit einem Arzt über Ihre erektile Dysfunktion!

Betroffenen Männern fällt es natürlich schwer, mit einem Fremden, uns sei es der Arzt, über ein solch intimes, oft peinliches Thema zu sprechen. Im Vorhinein können Sie sich Informationen zur erektilen Dysfunktion auch über andere Quellen, z. B. das Internet, eingeholen. Sie werden im Internet, z.B. bei Erektionsverlust.com auch viele nützliche Informationen finden: Doch selbst die beste Internetseite kann den Besuch beim Arzt nicht ersetzen.

Es ist klar, dass dieses Gespräch Ihnen schwer fällt, und doch ist es wichtig, dass Sie Ihre Ängste überwinden und offen mit Ihrem Arzt über Ihre Erektionsstörungen reden. Er wird Ihr Problem auf jeden Fall ernst nehmen und zusammen mit Ihnen entscheiden, welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist. Ihr Arzt hat entsprechende Erfahrungen mit der Behandlung von erektiler Dysfunktion. Und denken Sie daran, Sie sind mit Ihrem Problem nicht allein.

Da jedoch Erektionsstörungen auch ein Hinweis auf andere schwere Erkrankungen seinkönnen , ist es wichtig, dass Sie sich frühzeitig untersuchen lassen.


Preise für Potenzmittel

Viagra als ErektionshilfeJeder kennt sie, viele Männer brauchen sie – die Potenzpille Viagra. Seitdem sie Ende der 90-er Jahre auf den Markt kam und ihren Siegeszug startete, hat sie schon zahlreichen Männern die unter Erektionsverlust leiden geholfen. Der Hersteller Pfizer, der durch den Patentschutz lange Zeit gut verdient hat, musste aber in der Vergangenheit massiv den Preis senken. Grund dafür war, dass der Patentschutz für die blaue Wunderpille Mitte 2013 ausgelaufen ist und somit Viagra auch von anderen Pharma-Herstellern produziert und vermarktet werden durfte. Wo mehr Angebot ist, fallen die Preise – und das ist gut für den Verbraucher.

Viagra ist ein sehr wirksames, zuverlässiges Potenzmittel, dass aber durchaus seinen Preis hatte und daher für viele Männer schlicht zu teuer war. Alternativen wie Cialis, Levitra oder Kamagra sind zwar ebenso effektiv, doch für manche Männer soll es einfache das Beste sein was es auf dem Markt gibt – Viagra. Durch die massiven Preissenkungen können sich jetzt auch Männer Viagra leisten, die vorher noch dankend ablehnen mussten.

Viagra gehört zu den sogenannten PDE-5-Hemmern. Durch verschiedene Botenstoffe, die durch den Wirkstoff Sildenafil aktiviert werden, kommt es zur Erschlaffung der Schwellkörper im Penis, sodass mehr Blut einfliessen kann und es in der Folge zur Erektion kommt. Die PDE-5-Hemmer haben sich in vielen Fällen von erektiler Dysfunktion als zuverlässige Erektionshilfen erwiesen. Es sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass Potenzmittel nicht in allen Fällen von Erektionsstörungen helfen.

Sex mit Erektionshilfen

Viagra gibt es nun in vielen Variationen zu kaufen. Jeder Hersteller möchte sein Produkt exklusiv vermarkten und wo es vorher Viagra Original und Viagra Generika von Pfizer gab, sind nun in der Direkt Apotheke Viagra Professionell oder Viagra Gold Generika zu bestellen. Die Inhaltsstoffe sind gleich und alle Potenzmittel müssen einen Qualitätstest der Prüfungsbehörden überstehen. Sie können sich also sicher sein, dass Viagra auch drin ist, wo Viagra drauf steht.

Nutzen Sie die Möglichkeit und helfen Sie Ihrer Potenz auf die Sprünge. Potenzmittel kaufen ist heutzutage keine Tabu mehr, auch wenn nicht jeder darüber spricht. Gerade das Internet macht es möglich, diskret und schnell diese Erektionshilfe zu kaufen.


Erektionsprobleme Selbsttest

Ob Sie Erektionsprobleme haben, können Sie durch einen Selbsttest in Form eines Fragebogens herausfinden. Es gibt dafür den sogenannten IIEF-5-Score (International Index of Erectile Function). Die in diesem Test gestellten Fragen erlauben eine Beurteilung der Erektionsprobleme und damit auch eine Einteilung wie schwer die Potenzprobleme ausfallen.

Der betrachtete Zeitraum umfasst die letzten sechs Monate.

Wie hoch schätzen Sie Ihre Zuversichtlichkeit ein, bei sexueller Stimulation eine Erektion zu bekommen und diese auch aufrecht erhalten zu können?

Sehr niedrig – 1 Punkt

Niedrig – 2 Punkte

Moderat – 3 Punkte

Hoch – 4 Punkte

Sehr hoch – 5 Punkte

 

Wie häufig war Ihre Erektion nach sexueller Stimulation hart genug für eine Penetration?

Fast nie/nie – 1 Punkt

Selten – 2 Punkte

Manchmal – 3 Punkte

Meistens – 4 Punkte

Fast immer/immer – 5 Punkte

Sex als Erektionshilfe

Wie häufig konnten Sie Ihre Erektion beim Sex aufrecht erhalten, nachdem Sie in Ihre Partnerin eingedrungen waren?

Fast nie/nie – 1 Punkt

Selten – 2 Punkte

Manchmal – 3 Punkte

Meistens – 4 Punkte

Fast immer/immer – 5 Punkte

 

Wie schwierig ist es für Sie, Ihre Erektion bis zum Ende des Sex aufrecht zu erhalten?

Extrem schwierig – 1 Punkt

Sehr schwierig – 2 Punkte

Schwierig – 3 Punkte

Sehr wenig – 4 Punkte

Überhaupt nicht schwierig – 5 Punkte

Hilfe gegen Erektionsverlust

Wie oft würden Sie den Sex mit Ihrer Frau/Partnerin als befriedigend einstufen?

Fast nie/nie – 1 Punkt

Selten – 2 Punkte

Manchmal – 3 Punkte

Meistens – 4 Punkte

Fast immer/immer – 5 Punkte

 

Auswertung des Selbstests

Addieren Sie die Punkte hinter den Antwortmöglichkeiten um den Schweregrad der Erektionsstörungen bestimmen zu können. Wichtig ist, dass dieser Selbsttest keine ärztliche Diagnose ersetzt.
25-22 Punkte – keine erektile Dysfunktion
21-17 Punkte – schwache erektile Dysfunktion
16-12 Punkte – schwache bis moderate erektile Dysfunktion
11-8 Punkte – schwache erektile Dysfunktion
7-5 Punkte – schwere erektile Dysfunktion


Sexuelle Mythen – Teil 2

Richtiger Sex besteht aus Geschlechsverkehr

Durch die Medien, in vielen Sex-Ratgebern oder Illustrierten kann man nachlesen, dass die meisten Frauen durch den Geschlechtsverkehr (Eindringen des Penis in die Scheide) nicht zum Orgasmus kommen. Trotzdem scheint der Geschlechtsverkehr bei den meisten Paaren ein MUSS zu sein, während andere Varianten der Sexualiität lediglich als Vorspiel angesehen werden. Das Sexleben wird dadurch wesentlich eingeschränkt – Sie hören ja auch nicht immer nur Ihr Lieblingslied. Gibt es dann Erektionsprobleme oder Impotenz, und ist der normale Geschlechtsverkehr nicht mehr ohne weiteres möglich, erliegt das Sexleben vollkommen. Warum eigentlich? Es gibt noch so viele andere Spielarten…

Die Impotenz kommt bestimmt

Um es klar zu sagen: je ölter man wird, destom mehr lässt die Potenz nach. Aber trotzdem besitzen viele Männer im hohen Alter noch eine gute Potenz. Sollten man(n) im fortgeschrittenen Alter unter Erektionsproblemen ldeiden, sollte er trotzdem zum Arzt gehen. In jedem Fall werden Beratung, Diagnostik und Behandlung von der Krankenkasse bezahlt. Nur wenn Potenzmittel die geeignete Hilfe sind, muss man die aus der eigenen Kasse bezahlen. Aber das sollte es dann auch wert sein.

Sex im Alter geht nicht mehr

Ein falscher Sex-Mythos. Sex ist keine Frage des Alters und selbst im fortgeschrittenen Alter haben viele Paare ein erfülltes Sexleben.

Orgasmus = Erektion = Ejakulation

Die Vorstellung, dass zu einem Orgasmus auch eine Erektion und eine Ejakulation gehören ist falsch. Betroffene Männer, die z.B. auf Grund eines Unfalls oder einer Operation keine Erektion mehr bekommen können, sind trotzdem zu einem Orgasmus fähig. Der Grund dafür ist, dass die für eine Erektion verantwortlichen Nerven anders verlaufen als die Nerven, die die entsprechenden Reize am Penis übermitteln. Auch im Falle einer fehlenden Ejakulation, weil z.B. die Prostata entfernt wurde, kann es trotzdem zu einem Orgasmus kommen.

Was lernen wir daraus?

Viele der genannten Punkte werden Sie sicher schon gehört oder gelesen haben, vielleicht selbst schon "übernommen" haben. Aber bei genauerem Hinsehen entpuppen sich diese Aussagen als Vorurteile, die in der Praxis keine Bestätigung finden. Trotzdem überleben diese Mythen ganze Generationen und werden immer wieder verbreitet. Es bedeutet auch etwas Arbeit, diese Mythen aus dem Kopf zu bekommen und das wirkliche Sexleben einfach zu geniessen – versuchen Sie es.


Hilfe durch Potenzmittel

Als 1998 Viagra auf den Markt kam, konnte wohl niemand erahnen, welchen Siegenszug das Potenzmittel antreten würde. Mittlerweile gibt es jedoch eine Vielzahl anderer Potenzmittel die Männern mit Erektionsstörungen wirksame Hilfe bieten. Viagra wird auch blaue Wunderpille genannt, doch ist dies ein eher unseriöser Name. Zwar bietet Viagra vielen Männern die langersehnte Hilfe, doch nicht in allen Fällen von Erektionsproblemen helfen Potenzmittel.

Die Umsätze für Potenzmittel wachsen konstant. Immer mehr Männer greifen zu Viagra, Cialis oder Levitra, die dabei helfen die Zu- und Abfuhr des Blutes im Penis zu regulieren. Jedoch sollten betroffene Männer die Ursachen ihrer Erektionsprobleme medizinisch untersuchen lassen. In den meisten Fällen spielen organische und seelische Probleme eine Rolle, sodass nicht in jedem Fall Potenzmittel helfen können.

Wenn der Kopf Probleme verursacht

Viele Männer sind der Meinung, solange sie morgens eine Erektion haben oder sich selbst befriedigen können, sei mit ihrem "besten Freund" alles in Ordnung. Doch Sex zu haben ist etwas ganz anderes. Wirkstoffe wie Sildenafil oder Tadalafil helfen nur bei Durchblutungsstörungen und psychologischen Problemen. Sind andere Ursachen für den Erektionsverlust verantwortlich (kaputte Nerven, Beckenbodenschwäche, Hormonmangel), ist die Einnahme von Potenzmitteln völlig umsonst.

Sind diese körperlichen Ursachen nicht verantwortlich, treten psychische Probleme in den Mittelpunkt. Körperlich ist der Mann zwar in der Lage eine Erektion zu haben, aber in bestimmten Situationen kann er es einfach nicht. Ein Arzt kann in diesem Fall herausfinden, warum der Körper streikt.

Männer fühlen sich beim Sex oft unter Druck gesetzt, funktionieren zu müssen – die Erektion wird überhöht in den Mittelpunkt gestellt und der Druck eine zu bekommen, überlagert alle anderen Gedanken. Der Ansatz einer erfolgreichen Behandlung sieht dann so aus, dass der Gedanke an eine Erektion so weit wie möglich weggeschoben wird – um dann eine Erektion zu bekommen. Entsprechende Therapien bieten Hilfe für Paare an und sollen das Sexleben deutlich verbessern.

Potenzmittel als Hilfe

Sollte der Arzt medizinisch und psychologisch geklärt haben, dass die Erektionsprobleme mit Potenzmittel behandelt werden können, muss noch geklärt werden, ob der Mann die Wirkstoffe auch verträgt. Männer mit Herzproblemen sollten auf die Einnahme von Potenzmitteln verzichten. Ebenso sollte bei der Einnahme von Medikamenten geklärt werden, ob sich diese mit Viagra & Co. "vertragen". Sollten Sie Potenzmittel einnehmen, verzichten Sie auf Alkohol. Untersuchungen zeigen, dass die gleichzeitige Einnahme von Alkohol und Potenzmitteln die Wirkung herabsetzt und nicht zum gewünschten Ergebnis führt.

 

 


Erektionsproblemen vorbeugen

Erektionsprobleme kommen häufiger vor als gedacht. Nicht nur bei Männern höheren Alters, sondern auch zunehmend bei jüngeren Männern. Untersuchungen zeigen, dass etwa die Hälfte aller Männer im laufe ihres Lebens mit Erektionsstörungen zu kämpfen haben. Die Ursachen dafür können ganz verschieden sein, jedoch sind sehr häufig Durchblutungsstörungen oder auch Stress dafür verantwortlich.  Mit einem gesunden Lebenswandel können Sie vielen Risikofaktoren vorbeugen und somit die Gefahr von Erektionsstörungen vermindern.

Durchblutungsstörung

Die Erektion ist ein recht komplexer Durchgang und basiert auf der guten Durchblutung der Blutgefäße, des Schwellkörpers und der männlichen Geschlechtsorgane. Deshalb können sich Durchblutungsstörungen auch auf die sexuelle Funktionsfähigkeit auswirken. Eine gesunde Lebensweise, ausgewogene Ernährung und Sport umfassend, kann die Bildung von Gefäßverengungen verringern und somit auch der Gefahr von erektiler Dysfunktion vorbeugen.

Erektionsprobleme als Vorbote von Erkrankungen

Es gibt verschiedene Erkrankungen, bei denen Erektionsprobleme eine Begleiterscheinung oder Vorbote sein kann. Die Zuckerkrankheit oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Folge von Gefäßveränderungen und basieren auf die gleichen Risikofaktoren: Übergewicht, Stress, zu wenig Bewegung, Rauchen und Alkoholkonsum. Sind ein oder mehrere dieser Faktoren gegeben, steigt die Gefahr an einem überhöhten Blutdruck oder erhöhten Cholesterinspiegels zu leiden. Dies wiederum kann erektile Dysfunktion nach sich ziehen.

Beziehung und Partnerschaft

Es gibt nicht wenige Männer, die trotz eines gesunden Lebenswandels im Alter von Erektionsstörungen betroffen sind. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass eine gut funktionierende, offene Partnerschaft viel dazu beiträgt, weniger unter den Folgen von sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. Offen über Sorgen und Probleme reden zu können ist wichtig für eine ausfüllende Beziehung. Mehr über dieses Thema erfahren Sie auch unter dem Artikel – Erektionsverlust – Reden, Verstehen, Behandeln.


Ursachen von Erektionsstörungen

Erektionsstörungen sind für betroffene Männer in den meisten Fällen ein Tabu-Thema und somit besteht oft ein Unwissen über die Erektion und die Probleme die zu Erektionsproblemen führen können. Erst dann können wir begreifen, wie komplex der Vorgang einer Erektion ist und wie viele Angriffspunkte es gibt, die zu Störungen führen können. Schauen wir uns daher zuerst die Erektion an.

Wie schon oben angeführt ist die Entstehung und Aufrechterhaltung der Erektion ein sehr komplexer Vorgang. Viele Einzelvorgänge wirken dabei zusammen und gehen nahtlos ineinander über. Erst so können wir verstehen, was für eine stabile Erektion vonnöten ist und was im Körper vor sich geht.

  1. Sinnliche Reize werden im Gehirn aufgenommen und ausgewertet.
  2. Über das autonome Nervensystem werden Nervenimpulse vom Gehirn an den Penis gesendet.
  3. Neurotransmitter die an den Nervenende freigesetzt werden, lösen eine komplexe biochemische Reaktion aus die die Schwellkörpermuskulatur erschlaffen lassen.
  4. In der erschlafften Schwellkörpermuskulatur entstehen Hohlräume, die nun mit Blut ausgefüllt werden können.
  5. Durch das einströmende Blut vergrößert sich der Penis. Der Schwellkörper ist von einer festen Haut umgeben. Durch die Ausdehnung werden die umgebenden Venen komprimiert und der Blutabfluss stark gedrosselt.
  6. Damit der Penis vollständig versteift, kommt es zu einer Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur und entsteht eine stabile, starke Erektion.

Wir haben den Vorgang der zur Erektion führt in kurzen Stichpunkten zusammengefasst, doch auch so ist zu ersehen, dass der Ablauf an vielen Stellen gestört werden kann. Probleme die zum Erektionsverlust führen, können sowohl körperliche (physische, organische) als auch seelische (psychische) Ursachen haben. Jedoch geht man nach neuesten Untersuchungen davon aus, dass sich die verschiedenen Faktoren die zu Erektionsstörungen führen gegenseitig bedingen und verstärken. In den weitaus meisten Fällen kommt also nicht nur eine Ursache dafür in Frage. Es ist also nicht immer eine klare Unterscheidung möglich, ob nun organische oder psychische Ursachen verantwortlich sind. Ganz im Gegenteil, oft sind körperliche und seelische Ursachen in Betracht zu ziehen.

Gerade in der heutigen Gesellschaft, die Männlichkeit mit Potenz gleichsetzt, ziehen rein organisch bedingte Erektionsprobleme in vielen Fällen auch psychische Probleme nach sich. Es kommt zur Minderung des Selbstwertgefühls, zu Versagensängsten, fehlender Lust auf Sex oder gar Depressionen. Der Kopf spielt dann eine große Rolle und die Erektionsstörungen verstärken sich. Es kommt zu einem Teufelskreislauf, aus dem sich scheinbar kein Ausweg findet. Beim Sex kommt es zu einer intensiven Selbstbeobachtung und wenn Probleme auftreten, kommen Stress und Angst hinzu – und die Erektionsstörungen treten verstärkt auf.

Nur eine genaue Diagnose durch einen Facharzt kann klären welche Ursachen in Betracht kommen und sollte sowohl körperliche als auch seelische Ursachen nicht aus dem Blick verlieren. In einer kleinen Reihe werden wir zukünftig detaillierter auf psychische und physische Ursachen eingehen um betroffenden Männern umfassende Informationen und Anhaltspunkte bieten zu können.