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Von unseriösen Potenzmitteln

Potenzmittel sind nicht nur eine Hilfe für Männer mit Erektionsproblemen, sind nicht nur eine Medikamentengruppe – sondern auch ein großer Umsatzbringer. So hat Pfizer seit der Markteinführung von Viagra 1998 über 3 Milliarden blaue Potenzpillen verkauft.

Viele Männer die etwas gegen erektile Dysfunktion tun wollen, stehen irgendwann vor der Frage, ob sie Potenzmittel kaufen sollen und wenn ja, wo. Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter für Potenzmittel, doch schwarze Schafe treiben sich überall rum.

Ob im Preis oder der Wirkung, oft werden Wunderdinge versprochen die bei genauerem Hinsehen gar nicht eingehalten werden können. Ciavil zum Beispiel setzt bewusst auf die Nähe zu Cialis, hat mit dem erfolgreichen PDE-5-Hemmer jedoch nichts zu tun.

Es gibt natürliche Potenzmittel welche aus Pflanzen und nicht pharmakologisch oder synthetisch herstellten Produkten stammen. Diese sogenannten natürlichen Potenzmittel welche man selbstverständlich (meistens im Internet) kaufen kann sind leider medizinisch gesehen wirkungslos. Dies bestätigen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen. Natürliche Potenzmittel enthalten Wirkstoffe, wie Koffein, Ginseng und vieles mehr.

Bei einer echten Erektionsstörung werden Ihnen natürliche Potenzmittel nicht weiterhelfen. Egal was die Hersteller versprechen. Es ist ein Placebo Effekt welcher aber Personen mit einer echten Erkrankung, einer erektilen Dysfunktion niemals helfen wird. Zudem ist es sogar möglich, dass es als natürliches Potenzmittel verkauft wird und dann jedoch Wirkstoffe wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil enthalten. Das sind die gefährlichen natürlichen Potenzmittel, welche nicht mehr natürlich sind. Denn hier wird die Dosierung nicht angegeben und der Konsument weiß nicht was er schluckt.

Ein anderes Beispiel: Hammer of Thor. In der Produktbeschreibung können Sie nachlesen:

"Im Laufe der letzten fünf Jahre bleibt norwegische Zusammensetzung das beste Mittel für die Lösung von Schlafzimmerproblemen. Das ist ein sicheres Mittel, dessen Effektivität von Tausenden der dankbaren Männer jedes Alters bestätigt wird. „Hammer of Thor“ ist eine Möglichkeit Ihre Männerkraft wesentlich zu stärken, den Geschlechtsakt zu verlängern, neue unwahrscheinlich Gefühle beim Orgasmus zu erleben. Und das Wichtigste – die Wirkung des Mittels kräftigt sich bei ständiger Einnahme, Ihr Organismus stellt selbstständig die Herstellung vom Testosteron-Hormone ein und die Potenzprobleme verschwinden."

Lassen Sie einfach die Finger von solchen rezeptfreien natürlichen Potenzmittel welche im Internet verkauft werden. Sie verlieren im besten Fall Ihr Geld und im schlimmsten Fall Ihre Gesundheit.


Ist es erlaubt Viagra online zu verkaufen? Teil 3

In Großbritannien darf seit kurzem Viagra 50mg rezeptfrei gekauft werden. Wird das jetzt auch in Deutschland erlaubt sein?

Wenn überhaupt, wäre es nur erlaubt, diese Stoffe aus EU-Apotheken zu beziehen. Denn deutsche Versandapotheken würden nach einem Rezept fragen müssen. Und hierfür reicht ein ausländisches nicht mehr aus.

Der Versand könnte zunächst möglicherweise nicht mit britischem Recht vereinbar sein. Denn die Arzneimittelbehörde (MHRA) hat zwar die Rezeptpflicht für das Präparat aufgehoben. Doch auch in England, Schottland, Nordirland und Wales gibt es Viagra 50mg von Pfizer nur für Käufer, die mindestens 18 Jahre alt sind und vom Apotheker beraten werden. So etwas ist beim Online-Versand eigentlich nicht möglich. Genaueres lässt sich dazu aber nicht sagen.

Ungeachtet der Problematik ist es aber dann legal, dieses Medikament nach Deutschland zu bestellen. Denn das deutsche AMG fordert lediglich, dass das Medikament hierzulande zugelassen oder registriert ist. Dass es auch nur mit Rezept von der ausländischen Apotheke eingeführt werden darf, sagt das Recht nicht.

Darf ich Viagra onine kaufen?

Ändert sich etwas durch den EU-Austritt GB?

Ja. Denn dann gilt grundsätzlich wieder das Verbringungsverbot, § 73 AMG. Sofern England dann nach den Brexit – Verhandlungen nicht zum EWR-Wirtschaftsraum zählen wird, wird es als „Drittstaat“ behandelt. Medikamente aus Drittstaaten dürfen aber nicht einfach in die EU eingeführt werden. Dann muss nach § 73 Abs. 1 S. 2 AMG grundsätzlich eine Erlaubnis der zuständigen Behörde gemäß § 72 AMG vorliegen. Dies bedeutet grundsätzlich, dass ein Endverbraucher über das Internet keine Arzneimittel aus Drittstaaten beziehen darf, da eine Erlaubnis nach § 72 AMG nicht vorliegen wird. Auch kommt dann keine der Ausnahmevorschriften des § 73 AMG in Betracht. Daher ist dann der Bezug von Viagra aus England dann verboten.

Wer dann – auch wenn es nur kleine Mengen für den Eigenbedarf sind – Arzneimittel aus Drittstaaten bestellt und diese so in die Bundesrepublik einführt, begeht eine Ordnungswidrigkeit gem. § 97 Abs. 2 Nr. 8 AMG, welche mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 € geahndet werden kann. Als Nebenfolge werden die verbotswidrig eingeführten Arzneimittel eingezogen und vernichtet.

Außerdem kann im Einzelfall auch eine Steuerhinterziehung gem. § 370 Abs. 1 AO einschlägig sein, denn beim Warenimport werden u.U. Einfuhrabgaben (Zölle und Einfuhrumsatzsteuer) fällig. Dies hängt maßgeblich vom Warenwert ab, nach dem diese Abgaben berechnet werden. Eine zollfreie Einfuhr ist bis zu einem Warenwert von 150,- € möglich, die Wertgrenze für die Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer liegt bei 22,- €. Wer demzufolge keine Angaben bezüglich des Warenwertes (Alternative 2) oder falsche bzw. unvollständige Angaben macht (Alternative 1) und somit Steuern verkürzt, d.h. dass diese nicht, nicht in voller Höhe oder nicht rechtzeitig festgesetzt werden, oder für sich oder einen anderen einen nicht gerechtfertigten Steuervorteil erlangt, macht sich wegen Steuerhinterziehung strafbar. Eine Steuerhinterziehung kann mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.

Viagra rezeptfrei kaufen


Ist es erlaubt Viagra online zu verkaufen? Teil 2

Der Online-Versand von rezeptfreien sowie rezeptpflichtigen Medikamenten ist in allen europäischen Staaten auf staatlicher Ebene geregelt, so dass sich die geltenden Bestimmungen von EU-Land zu EU-Land stark unterscheiden können.

In Deutschland ist der Versand von rezeptpflichtigen Mitteln nur legal, wenn Patienten der Versandapotheke ein gültiges Rezept von einem Arzt vorlegen können. Denn Apotheken dürfen nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG) bestimmte Arzneimittel nur bei Vorliegen einer ärztlichen Verschreibung abgegeben werden.

Medikamente ohne Rezept bestellen

Es bedarf also eines Arztrezeptes. Die Frage ist, ob hier ein Online-Rezept eines Arztes den tatsächlichen Besuch in der Praxis ersetzen kann:

In Deutschland gilt hier: Nein! Trotz des eHealth-Gesetzes, das u.a. Videosprechstunden in Grenzen erlaubt, können Rezepte nicht über einen Online-Fragebogen ausgestellt werden. Auch die reine Online-Behandlung ist in Deutschland verboten. Denn hier dürfen Ärzte laut § 7 Abs. 4 der (Muster-)Berufsordnung eine Diagnose nicht ausschließlich über Print- oder Kommunikationsmedien stellen. So ist die Videosprechstunde ist aber bislang streng begrenzt auf wenige Anwendungsfelder wie zum Beispiel die Kontrolle von Wunden. Zudem ist eine Fernbehandlung nur zugelassen, wenn Arzt und Patient sich bereits persönlich kennen und der Arzt den Patienten bereits in der Praxis untersucht hat. In Deutschland zugelassene Ärzte würden mit dem Geschäftsmodell von Versandapotheken wie DrEd gegen ihre Berufsordnung verstoßen.

In Großbritannien und den Niederlanden darf auch eine Erstbehandlung online durchgeführt werden. Gerade in den Vereinigten Königreichen ist die ärztliche Anamnese über das Internet gängige Praxis. Patienten können dort rezeptpflichtige Medikamente ohne bereits vorliegendes Rezept online bestellen. Bevor eine solche Bestellung jedoch ausgeführt werden kann, muss ein Arzt den Gesundheitszustand des Patienten aufnehmen und eine Beurteilung treffen, ob das rezeptpflichtige Medikament geeignet ist und bedenkenlos an den Patienten versendet werden kann. Dies geschieht meist durch die Beantwortung spezifischer Fragen vor der Bestellung, kann in einzelnen Fällen aber auch über Videokonsultationen o.Ä. stattfinden. Telemedizinische Angebote wie Online Kliniken, welche auf Basis einer Online Sprechstunde funktionieren, sind jedoch in Ihrem Handelsspektrum eingeschränkt. So kann längst nicht jedes Krankheitsbild sinnvoll und angemessen behandelt werden. Gängige behandelte Krankheitsbilder und verschriebene Medikamente ist aber insbesondere Viagra.

Potenzmittel online bestellen

Trotzdem online ein Rezept bekommen

Und EU-Bürger genießen darüber hinaus ein entscheidendes Recht. Möchte sich ein Patient von einem Arzt im EU-Ausland, fernab seines Heimatsstaates, behandeln – und ein Rezept ausstellen – lassen, so ist ihm dies gestattet (EU-Patientenmobilitätsrichtlinie).

Nun stellt sich aber die zweite Frage: Wo kann man das Rezept einlösen? Zunächst war es hier so, dass ein ärztliches Rezept, welches von einem in der EU zugelassenen Arzt ausgestellt wurde, grundsätzlich in allen Mitgliedsstaaten Gültigkeit besaß. So konnte man auch zur heimischen Apotheke gehen oder es sich in einer deutschen Versandapotheke bestellen. Doch weil die EU-Online-Ärzte und -apotheken dies ausnutzten, gilt nun in Deutschland das Fernverschreibungsverbot in § 48 Abs. 1 Nr. 3 AMG. Demnach dürfen Apotheker in Deutschland Rezepte nur noch akzeptieren, wenn sie sicher sind, dass vorher ein direkter Kontakt zwischen Arzt und Patient stattgefunden hat. Das heißt: Der Apotheker wird zur Kontrollinstanz – er bekommt vom Gesetzgeber die Aufgabe, das Fernverschreibungsverbot umzusetzen. Es besteht also ein Verbot für deutsche (Online-)Apotheken, die Rezepte von DrEd & Co. einzulösen.

Seitdem arbeitet DrEd mit europäischen Versandapotheken zusammen, so dass nunmehr Medikamente statt Rezepten verschickt werden. Doch auch hier darf man nicht von jeder EU-Versandapotheke nach Deutschland bestellen. Nach § 73 AMG unterliegen Arzneimittel aus anderen Ländern grundsätzlich einem gewerblichen Verbringungsverbot nach Deutschland. Danach dürfen Private erst einmal keine Medikamente aus dem Ausland über Online-Apotheken nach Deutschland einführen.

Viagra rezeptfrei bestellen

Für EU-Apotheken und andere Vertragsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums gibt es aber Ausnahmen. Die Einfuhr per Versand von in Deutschland zugelassenen Arzneimitteln ist dann zulässig, wenn die EU-/EWR-Apotheken dem deutschen Recht vergleichbare Sicherheitsstandards anwenden, § 73 Abs. 1 Nr. 1a AMG. Hierzu gibt es Liste des Bundesministeriums für Gesundheit, wonach man als „Endverbraucher“ von Apotheken aus folgenden Ländern nach Deutschland bestellen darf:

  • Island
  • den Niederlanden (hier nur, wenn gleichzeitig eine Präsenzapotheke existiert)
  • Schweden (hier nur für verschreibungspflichtige Arzneimittel)
  • Tschechien (hier nur für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel)
  • das Vereinigte Königreich

Nach all dem ist der Dienst in der Form, wie er jetzt betrieben wird, wohl noch legal.


Viagra online bestellen – wie legal ist das? Teil 1

Zusammenfassung: Der Handel mit Viagra im Netz durch Versandapotheken boomt ungebrochen. Aber ist es überhaupt legal, Medikamente wie Cialis oder Viagra online zu bestellen? Wie sieht die Praxis aus, per Ferndiagnose ein Online-Rezept von einem britischen Arzt zu bekommen? Und kann ich sogar Viagra in kleinen Mengen ohne Rezept aus Großbritannien bestellen? In einer mehrteiligen Serien gehen wir auf die wichtigsten rechtlichen Fragen ein. 

Online-Bestellung in der Praxis

Anbieter von Online-Sprechstunden haben eine Marktlücke entdeckt und wenden sich von Großbritannien aus auch an den deutschen Markt. Viele Online Apotheken arbeiten mit britischen  Ärzten und Versandapotheken zusammen und liefern auch Viagra, Cialis oder Levitra nach Deutschland, die es hier eigentlich nur nach einem Arztbesuch und mit Rezept gibt.

So gehen die Onlineapotheken meist vor:

  1. Der Patient wählt das Medikament inklusive Dosierung und Packungsgröße, damit die Online-Konsultation beginnen kann.
  2. Der Patient füllt einen medizinischen Fragebogen aus. Der Online-Fragebogen wird von einem nur in England zugelassenen (ggf. aber deutschsprachigen) Arzt ausgewertet. Dieser zieht daraus wichtige Informationen zu den vorliegenden Beschwerden und der allgemeinen Gesundheit des Patienten, Vorerkrankungen des Patienten.
  3. Wenn der Arzt den medizinischen Fragebogen überprüft hat und feststellt, dass die Indikationen zum Rezept passen, stellt er das nötige Rezept aus. Er leitet es anschließend an die EU-Online-Apotheke weiter, welche sofort die Arznei versendet.
  4. Die Lieferung erfolgt am nächsten Tag per Expressversand. Das Medikament wird in einer diskreten Versandverpackung geliefert.

Im nächsten Teil der Reihe gehen wir auf die gesetzliche Regelung ein, wenn Viagra und Co. online gekauft werden.


GKK müssen ärztliche Behandlung von ED bezahlen

Zusammenfassung: Immer wieder gibt es Unklarheiten welche Kosten bei Impotenz/Erektionsstörungen übernommen werden. Im folgenden Artikel klären wir auf, welche Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse übernommen werden.

Immer wieder erhalten wir von Männer die wegen der Behandlung von ED (erektile Dysfunktion) sind Berichte, dass sie für Behandlung und Diagnose bis zu mehrere hundert Euro privat dazu bezahlen müssen. Um es klar zu sagen: Das ist NICHT zulässig, da es sich hierbei um eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) handelt.

Was im Volksmund als Impotenz genannt wird, bezeichnet der Mediziner als erektile Dysfunktion (ED). Es besteht kein Zweifel darüber, dass Erektionsstörungen unabhängig von Ursache und Alter eine Krankheit ist. Nach dem Sozialgesetzbuch V (SGB V)  hat der Betroffene einen Rechtsanspruch auf Behandlung einschließlich einer Diagnose durch den Arzt. Bei der Behandlung von Impotenz gehören dazu z.B. Blutabnahmen zur Bestimmung von Testosteron u.a., der Schwellkörper-Injektionstest SKIT einschließlich Spritze und Medikament, Vakuum-Erektionshilfen, Duplex-/Doppler-Sonographie, Testosteron-Ersatz-Therapie, psychotherapeutische Behandlung, Schwellkörper-Implantate und/oder operativen Eingriffen. Dies wurde auch vom Patientenbeauftragten der Bundesregierung bestätigt. 

Kosten der Diagnose und Behandlung von erektiler Dysfunktion

Des weiteren hat das Bundessozialgericht in einem Grundsatzurteil (Aktenzeichen B 8 KN 9/98 KR R) festgestellt, dass bei Erektionsstörungen nur durch eine entsprechende gesetzliche Regelung die Behandlung und Verschreibung von Medikamenten aus dem "Leistungskatalog" der GKV ausgeschlossen werden darf. In der Folge wurde bei der Gesundheitsreform 2004 (GMG) nur die Verschreibung von PDE-5-Hemmern gegen ED gesetzlich untersagt. Behandlung und Diagnose der erektilen Dysfunktion sind auch nach der Gesundheitsreform 2007 (GKV-WSG) weiterhin Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.

Es gibt eine ganze Reihe von rechtlichen Bestimmungen die regeln, welche Leistungen GKV und Kassenärzte übernehmen müssen. Dazu gehören neben dem SGB V u.a. die Bundesmantelverträge der Ärzte, der einheitliche Bewertungsmaßstab und die Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Bundesweit gibt es kein einziges Urteil, nach der die Behandlung, die Beratung, die Untersuchung, die Diagnostik etc. bei ED ausgeschlossen oder verboten sind. Es ist deshalb keinem Kassenarzt gegenüber dem Patienten erlaubt zu behaupten, dass die GKV diese Leistungen nicht bezahlt – und damit dürfen sie keine private Bezahlung verlangen.

Jeder Arzt der die Beratung, Behandlung und Diagnostik bei erektiler Dysfunktion ablehnt, nur weil sie nicht mehr Leistung der GKV, befindet sich in einem Irrtum.


Ein Stück Natürlichkeit

So wie alles Andere kann man auch Nutten online bestellen und testen. Einfach Größe und Interessen raussuchen und schon kann der Spaß beginnen. Seiten wie gingr.ch bieten Buchungen zu vernünftigen Preisen an, sodass jeder Sex haben kann.

Wer kennt den Stress des Alltags nicht, die ganzen Pflichten die man noch zu erledigen hat. Nach getaner Arbeit muss man sich einfach mal bisschen entspannen, oder seine angesammelte Wut raus lassen, oder man macht beides. Sex ist dabei die optimale Lösung. Das Gefühl der Freiheit, wenn man in seinem eigenen Tempo den Berg erklimmt und das Erfolgsgefühl, wenn die Büchse der Pandora erst einmal geöffnet ist. Einmal ganz eigene Regeln aufstellen, um sämtliche Triebe zu befriedigen, das ist es, was sich ein Mann wünscht. Und was eignet sich dazu mehr, als eine Dirne nach eigenem Geschmack zu wählen.

Prostituierte haben zwar keinen sonderlich guten Ruf, aber wie der Autor Augustinus im Mittelalter schon argumentierte: Es handle sich um ein „kleineres Übel“. Außerdem werden im Tierreich auch sexuelle Handlungen vollzogen, um Gegenstände oder Dienstleistungen zu bekommen. Unsere nah verwandten Affen bieten Sex zum Beispiel gegen Bananen und Trauben an. Unnatürlich kann Prostitution demnach nicht sein. Wer sich dennoch nicht in einem Bordell blicken lassen will, hat die Möglichkeit, sich eine Nutte nach Hause liefern zu lassen.

Praktischer Weise können Nutten ihre Aktivitäten ganz gut für sich behalten, denn keiner möchte dass Bekannte etwas von deinen kleinen Lustspielchen mitbekommen. Auch wenn sexuelle Triebe ganz normal sind, gehören sie in der heutigen Gesellschaft nicht zur Tagesordnung. Hier sprechen alle von Privatsphäre und Eindringen in Intimitäten, was absurd ist, wenn man drüber nachdenkt wie viele über ihren letzten Stuhlgang und den nächtlichen Furzattacken reden.

Aber warum nehmen so viele die Angebote einer Prostituierten an? Die Frage stellen sich vermutlich viele, doch die Antwort darauf ist relativ simpel. Sex ist toll. Es gibt kaum Momente die einen mehr befriedigen als der Moment in dem man einen Orgasmus bekommt. Aber warum machen sie es mit Nutten? Weil es schlichtweg am einfachsten ist. Was ist bitte so einfach, wie eine Nutte ins Bett zu bekommen? Man muss sie nicht ausführen, man muss nicht höflich sein und gut aussehen muss man auch nicht. Sie wollen es doch, denn schließlich ist das ihr Lebensunterhalt. Manche sagen dass die Männer schuld seien und ihre Triebe nicht kontrollieren können, aber in einer Gesellschaft, in der Männer und Frauen gleichgestellt sind, traue ich Frauen zu, ihre persönlich richtige Entscheidung zu treffen und wenn das sexuelle Dienstleistungen sind, spricht da gar nichts gegen.


Wie Sexentzug sich auf deine Gesundheit auswirkt

Sex gilt für viele Paare und Singles als die schönste Sache der Welt. Dabei ist man schon lange nicht mehr auf eine feste Partnerschaft für regelmäßigen Sex angewiesen. Ab und zu ein One-Night-Stand mit anderen Singles ist für viele Personen ebenso so normal, wie ein Besuch im nächsten Bordell. Hier mehr erfahren über das nächste Bordell in Ihrer Nähe. Das Thema Bordelle ist in einer entwickelten und offenen Gesellschaft schon lange kein Tabu Thema mehr, denn die gesellschaftliche Wichtigkeit von Bordellen wird von den meisten Personen inzwischen erkannt, da jeder die Möglichkeit haben sollte, Sex zu haben.

Sex ist sehr wichtig für die körperliche und seelische Gesundheit eines Menschen. Da aber nicht jede Person einen Partner hat und sich binden will, sind Bordelle die einzige sinnvolle Alternative. Wenn man seine sexuellen Aktivitäten einstellt, hat das für viele Personen schwerwiegende Folgen. Beispielsweise ist die regelmäßige Ejakulation wichtiger Bestandteil der Prostatakrebsvorsoge. Durch die Ejakulation trainiert man die Muskeln um die Prostata und spült darüber hinaus den Raum um die Prostata frei. Neben der positiven Wirkung von einer Ejakulation auf die Prostata belegen mehrere Statistiken, dass Männer die regelmäßig bis häufig Geschlechtsverkehr haben, seltener an Erektionsstörungen leiden als Männer, die nicht so häufig sexuell aktiv sind. Auch ganz allgemein lässt sich sagen, dass eine Person die Lust an Sex verlieren kann, wenn man langfristig keinen Sex hat. Der Körper gewöhnt sich an den sexuell inaktiven Zustand.

Dabei hat der Geschlechtsverkehr auch positive Auswirkungen auf den Körper und die Gesundheit ganz allgemein. Durch Sex wird beispielsweise das Immunsystem gestärkt. Durch den Kontakt mit anderen Personen bleibt das Immunsystem aktiv ohne wirklich stark gefordert zu werden, sodass es bei einer Krankheit schneller aktiv sein kann. Darüber hinaus ist Sex eine optimale Lösung, um Stress abzubauen. Durch den Geschlechtsverkehr werden vom Mann nicht nur Hormone, wie Testostern ausgeschüttet, die dem Muskelwachstum helfen, sondern auch Hormone wie Oxytocin und Endorphine, die nachweislich Stress lindern und für ein Glücksgefühl sorgen. Auch die körperliche Fitness bleibt durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr erhalten, da selbst zehn bis zwanzig Minuten Bewegung durch Sex ausreichen, um deutlich fitter zu sein als ohne Sex. In diesem Zusammenhang kann regelmäßiger Sex sogar dazu führen, dass Frust besser verarbeitet werden kann oder gar nicht erst entsteht und dadurch ungesunde Essangewohnheiten abgestellt werden können. Neben der positiven Auswirkung auf Muskulatur und Gewicht, sorgt Geschlechtsverkehr auch für eine gute Durchblutung im ganzen Körper. Sex soll in diesem Zusammenhang eine ähnliche Wirkung wie Sport auf das Herz-Kreislauf-System haben, da die Herzfrequenz stabilisiert wird und damit das Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen minimiert wird.


Sicherer Analverkehr – Spaß statt Schmerz

Die Analgegend – also die Gegend um den Po und innerhalb des After (Anus, Po-Öffnung) – hat viele empfindliche Nervenzellen, ist also eine erogene Zone. Bei Männern spielt auch die Nähe zur Prostata eine Rolle. Aber Analsex birgt Gefahren. Du solltest dich unbedingt vorher darüber informieren und auch mit deiner Partnerin/deinem Partner darüber reden.

Wie schütze ich mich richtig?

Sexuell übertragbare Infektionen (STI) können sehr gut über Analsex übertragen werden, weil die Haut so empfindlich ist und schnell verletzt ist und zu bluten beginnt. Und weil das Sperma von der Darmwand schnell aufgesogen wird. Auch durch Kontakt des Mundes mit dem Anus können diverse Infektionen übertragen werden. Auch Finger im Anus ist nicht ganz ungefährlich, denn der Finger landet nach dem Anus schnell mal in anderen Körperöffnungen, und so können Keime auch übertragen werden. Welche STI so übertragen werden können, erfährst du in diesem Text. Zum Schutz gibt es Kondome, Latex-Handschuhe und Lecktücher. Lies bitte auch diesen Text zum Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.

Zeit nehmen

Bei Analsexszenen in Pornos wurde sehr viel geduldige Vorarbeit geleistet, bevor die Kamera eingeschaltet wurde. Denn der Afterschliessmuskel ist sehr stark und meistens sehr angespannt. Es ist darum wichtig, ihn zuerst zu lockern, damit er nicht verletzt wird. Zum Entspannen könnt ihr zuerst die Öffnung streicheln und dann vorsichtig einen feuchten Finger in den After stecken und ihn sanft massieren. So weitet ihr ihn allmählich aus, und könnt dann auch zwei Finger oder ein kleines Objekt hineinstecken. Auch wenn ihr Objekte herauszieht, solltet ihr das langsam machen. Sicherer Analverkehr heißt auch: keine heftigen Bewegungen, lasst euch für alles Zeit. Vergesst nicht, zu atmen: Tief atmen entspannt. Teilt einander sofort mit, wenn etwas wehtut.

Gleitgel

Die Darmwand saugt Flüssigkeit auf. Darum ist es wichtig, dass du immer viel Gleitmittel verwendest. So kannst du auch Hautverletzungen besser vorbeugen. Hier gilt also: lieber verschwenderisch viel als knauserig wenig. Am besten eignen sich Gleitmittel auf Silikonbasis, weil die ausdauernder sind. Apropos Ausdauer – Tipps für eine natürliche Potenzsteigerung findest du hier – dann hast du auch tollen, sicheren Analsex.


Impotenz – Die Angst der Männer

Impotenz ist eine der größten Ängste von Männern. In diesem Video geht es genau um dieses Thema – Erektionsprobleme/erektile Dysfunktion. Betroffene Männer kommen ebenso zu Wort wie Experten – hilfreiche Informationen zum Umgang mit Impotenz und Erektionsverlust.

Welche Hilfe gibt es, wie verhalte ich mich wenn Erektionsprobleme auftreten und wie kann ich Potenzstörungen erfolgreich behandeln. Ist es die Umstellung der Lebengewohnheiten, lohnt es sich Potenzmittel zu kaufen oder gibt es Alternativen bei der Behandlung? In diesem Video werden Wege und Hilfe aufgezeigt.


Über Erektionsprobleme sprechen

Es gibt wohl kaum ein medizinisches Thema, was so häufig tot geschwiegen wird, wie Erektionsprobleme. Die Angst vor dem Schlagwort „Impotenz“ ist so groß, dass viele betroffene Männer mit einer beginnenden erektilen Dysfunktion das Thema am liebsten so lange wie möglich ignorieren – sogar vor sich selbst! Irgendwann kommt aber der Punkt, wo man(n) nicht mehr wegsehen kann oder auch möchte – oder das Thema Potenzmittel kaufen aktuell wird. Und sei es auch nur, weil die Partnerin das Thema zur Sprache bringt (mehr lesen). Der Einstieg in ein solches Gespräch ist aber alles andere als einfach – egal, wer mit dem Thema beginnt.

Die nackten Zahlen – man(n) ist nicht allein!

Viele Männer weigern sich, den Verlust ihrer Erektionsfähigkeit oder Einschränkungen ihrer Potenz an zu erkennen. Dabei ist man(n) alles andere als allein mit dem Problem! Man weiß, dass etwa ein Viertel aller Männer ab 45 Erektionsstörungen entwickeln, bei den Männern im Rentenalter ist sogar mehr als die Hälfte betroffen. Die Dunkelziffer derer, die mit ihrem Problem nie zum Arzt gehen, ist dennoch erstaunlich hoch. Sei es die Scham vor dem Gespräch mit dem Arzt oder auch das Gefühl „kein ganzer Mann mehr zu sein“. Die Gründe sind so vielfältig wie die betroffenen Männer. Man(n) sollte aber auch bedenken, dass man heute recht gut etwas gegen eine erektile Dysfunktion unternehmen und so die schönste Nebensache der Welt wieder zurück in den Alltag holen kann.

Gefühlvoll zum Thema – was die Partnerin beachten sollte

Bei jedem zweiten Paar sucht die Partnerin das Gespräch und spricht die veränderte Sexualität in der Beziehung an. Nicht immer ist dabei das Problem „Erektionsstörung“ Inhalt des Gesprächs, denn viele Männer lassen es aus Angst vor einem Versagen gar nicht mehr zu intimen Handlungen kommen. Das kann dazu führen, dass die Partnerin sich zurück gestoßen und nicht mehr geliebt fühlt. Macht sie nun aus ihrer inneren Unzufriedenheit heraus dem betroffenen Mann noch unwissentlich Vorwürfe oder setzt ihn unter Druck, so endet das Gespräch oft genug im handfesten aber völlig sinnlosen Streit. Umso wichtiger ist es für die Partnerin, das Gespräch sachlich und möglichst „un-emotional“ zu beginnen.

Selbst ist der Mann – das Gespräch kann auch Mann suchen

Viele Männer sind aber heutzutage auch in der Lage, das Thema aktiv von selbst anzusprechen. Wichtig ist dabei, nicht in Rechtfertigungen zu verfallen – „ich bin halt einfach müde und fertig vom Job“ – sondern mit der Partnerin zu überlegen, welche Gründe die Erektionsprobleme haben könnten. Der wichtigste Schritt ist im Grunde, die Tatsache anzuerkennen, dass sich die Erektionsfähigkeit verändert hat. Diese Erkenntnis hilft beiden und sollte daher die Grundlage des Gesprächs bilden. Weil viele Frauen sich leicht selbst die Schuld geben und glauben, nicht mehr attraktiv genug für den Partner zu sein, schadet es auch nichts, diesen Punkt im Gespräch anzubringen und die Partnerin zu beruhigen.

Der Gang zum Arzt und der Einstieg ins Thema

Egal, ob man(n) zuerst mit der Partnerin gesprochen hat oder gar heimlich zum Arzt geht – irgendwann kommt der Moment, wo im Gespräch mit dem Mediziner das sensible Thema auf den Tisch muss. Auch hier gilt, größtmögliche Sachlichkeit anzuwenden und das Erektionsproblem genau zu beschreiben. Ein kleiner Spickzettel mit den wichtigsten Angaben hilft dabei, nichts zu vergessen. Der Arzt wird mit Hilfe von gezielten Fragen versuchen, die Ursache der Erektionsstörung einzugrenzen. Auch hierbei gilt: desto ehrlicher und umfassender die Antworten, umso höher die Chancen, die erektile Dysfunktion erfolgreich zu behandeln.